Kollisionsrechtliche Absicherung der Unternehmenshaftung in Lieferketten
Zugleich ein Beitrag zur Dogmatik der Eingriffsnormen
Mohr Siebeck
ISBN 978-3-16-200530-4
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Softcover
2026
Umfang: 370 S.
Format (B x L): 15.5 x 23.2 cm
Verlag: Mohr Siebeck
ISBN: 978-3-16-200530-4
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
Produktbeschreibung
Christiana Bradshaw untersucht internationalprivatrechtliche Fragen der zivilrechtlichen Haftung privater Unternehmen für Rechtsgutsverletzungen entlang transnationaler Lieferketten. Lässt sich die kollisionsrechtliche Anwendbarkeit lieferkettenbezogener Haftungsnormen über das Instrument der Eingriffsnorm sichern? Ausgehend vom deutschen Recht, einschließlich des LkSG, zeigt die Autorin, dass eine Unternehmenshaftung de lege lata nicht rechtssicher besteht. Zudem führt das europäische Kollisionsrecht in typischen Lieferkettensachverhalten regelmäßig zur Anwendung ausländischen Rechts, sodass zivilrechtliche Haftung bislang meist scheitert. Vor diesem Hintergrund analysiert Christiana Bradshaw die Eingriffsnorm im Lichte der EuGH-Rechtsprechung. Besondere Bedeutung kommt Art. 29 Abs. 7 CSDDD zu, der eine zwingende Anwendung der Haftungsregeln absichern soll. Abschließend werden künftige Umsetzungsmöglichkeiten für den deutschen Gesetzgeber sowie Chancen und Grenzen des Rechtsinstruments der Eingriffsnorm aufgezeigt.
Autorinnen und Autoren
Produktsicherheit
Hersteller
Jana Trispel
Wilhelmstraße, 18
72074 Tübingen, DE
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