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Bouterwek

Ideen zu einer allgemeinen Apodiktik

Ein Beytrag zur menschlichen Selbstverständigung und zur Entscheidung des Streits über Metaphysik, kritische Philosophie und Skepticismus
1., Aufl. (Nachdr. d. Ausg. Halle 1799) 2006. Buch. XXXVI, 736 S. Hardcover
Olms ISBN 978-3-487-12129-1
Format (B x L): 14,8 x 21 cm
Das Werk ist Teil der Reihe:
Ein Beytrag zur menschlichen Selbstverständigung und zur Entscheidung des Streits über Metaphysik, kritische Philosophie und Skepticismus. Als Ästhetiker, Philosoph und Schriftsteller war Friedrich Bouterwek (1766-1828) einer der einflußreichsten Denker seiner Zeit. Er zählte zunächst zu den prominentesten Anhängern der kantischen Philosophie, die er besonders gegenüber dem Skeptizismus verteidigte. Bouterweks Hauptwerk, die "Ideen zu einer allgemeinen Apodiktik", dokumentiert seine allmähliche Loslösung von Kant und steht im Zeichen des Versuchs, das Vernunftbedürfnis des Menschen systematisch darzulegen. Da weder Kant noch Fichte den Unterschied zwischen Denken und Wissen genügend berücksichtigten, will Bouterwek den Geltungsanspruch von Wissen tiefer begründen. Dabei gelangt er zu der bedeutsamen Erkenntnis, daß der Mensch als ein wollendes Wesen auch die Dinge außer sich als wollende Wesen auffassen müsse. Schon in diesem wichtigen Werk präsentiert sich Bouterwek als eigenständiger und klar denkender Philosoph, der später als Begründer des "absoluten Virtualismus" u.a. Schopenhauer stark beeinflußte.
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