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Bourauel

Zur Beurteilung alters- und geschlechtsspezifischer sexueller Attraktivität

1992. Buch. 390 S. Hardcover
Kovac ISBN 978-3-86064-015-9
Geschehen kann es überall - auf der Straße, im Supermarkt oder im Wartezimmer. Wir begegnen einer gegengeschlechtlichen Person, betrachten sie, und innerhalb von Sekunden ordnen wir diese als sexuell attraktiv bzw. unattraktiv ein.
Sexuelle Attraktivität wird vor allem am optisch wahrnehmbaren Erscheinungsbild festgemacht, daher spielt die visuelle Wahrnehmung für die Beurteilung sexueller Attraktivität eine entscheidende Rolle. Der Wahrnehmungsvorgang erfolgt jedoch nicht als fotografische Abbildung der Realität, sondern er wird durch kulturell geprägte Vorinformationen beeinflusst. Folglich sehen wir manchmal Dinge nicht, die wir nicht zu betrachten gelernt haben. Andererseits werden Bereiche besonders berücksichtigt, die wir wahrzunehmen gelernt haben.
In unserer Gesellschaft wird sexuelle Attraktivität, die in der Regel mit Jugendlichkeit gleichgesetzt wird, vor allem der Frau zugeschrieben. Besonders die Massenmedien und Werbung spiegeln diese stereotypen Vorstellungen wider. Somit dürfte die Wahrnehmung und Beurteilung alters- und geschlechtsspezifischer sexueller Attraktivität durch gesellschaftliche Einstellungen über diese manipuliert werden.
Im deutschsprachigen Raum ist die Beurteilung alters- und geschlechtsspezifischer sexueller Attraktivität bisher noch kaum wissenschaftlich untersucht worden. Die Autorin erkundet daher erstmals in einer empirischen Untersuchung die Einstellungen zur Beurteilung alters- und geschlechtsspezifischer sexueller Attraktivität und gelangt dabei zu interessanten Ergebnissen.
So zeigt sich in den Ergebnissen, dass wahrscheinlich Stereotypen über alters- und geschlechtsspezifische sexuelle Attraktivität in den Urteilen reflektiert werden. Daneben sind jedoch auch individuelle Vorlieben der Beurteiler bedeutsam. Außerdem können individuelle Attraktivitätsunterschiede der zu betrachteten Person und die Variablen der Datenerhebung für die Bewertung folgenreich sein.
Dieses Buch wendet sich an Psychologen, Pädagogen und andere Sozialwissenschaftler, aber auch an jeden interessierten Laien. Ziel ist es, die Beurteilung alters- und geschlechtsspezifische sexuelle Attraktivität aufzuzeigen, damit Frauen und auch Männer aller Altersgruppen der Beurteilungsprozess transparent gemacht wird, um so zu einem tieferen Verständnis hinsichtlich der Thematik beizutragen.
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