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Mehrsprachigkeit und Schulerfolg bei Migrantenkindern

Soziolinguistische Untersuchungen zur Bildungslaufbahn und mündlichen Sprachkompetenz am Beispiel von Kindern marokkanischer Migranten
2006. Buch, Buch. 330 S.: 87 s/w-Abbildungen, 54 s/w-Tabelle.
Kovac ISBN 978-3-8300-2152-0
Das Werk ist Teil der Reihe:
Maghrebinische Migranten bilden eine der größten ausländischen Minderheitengruppen in der Europäischen Union. Historisch wurden die Einwanderer aus Nordafrika meist als Gastarbeiter zur Deckung des Arbeitskräftebedarfs im Industrie- und Dienstleistungssektor angeworben. Charakteristisch für die Mitbürger marokkanischen Ursprungs in der Bundesrepublik ist ihre Mehrsprachigkeit.

Diese empirische Studie untersucht die Bildungslaufbahn der jüngeren Generation in ihrem Zusammenhang mit den Sprachkenntnissen und soziokulturellen Einflüssen aus dem persönlichen, familiären, schulischen und weiteren gesellschaftlichen Bereich. Die Erstsprache dieser bilingualen oder sogar trilingualen Migrantenkinder ist Berberisch (Tamasirt) oder Arabisch, ihre Zweitsprache in der Regel das Deutsche und die Drittsprache vielfach Arabisch oder Berberisch.

Die Erhebung wurde am Beispiel von 120 jungen Erwachsenen mit marokkanischem Migrationshintergrund aus den Ballungsräumen Nordrhein-Westfalens durchgeführt. Für eine repräsentative Teilgruppe erfolgte außerdem eine detaillierte Analyse der mündlichen Sprachkompetenzen mit einem an das Modell der kommunikativen Kompetenz und den Test Deutsch als Fremdsprache (TestDaF) angelehnten Testverfahren. Ausgehend von den identifizierten Wirkungszusammenhängen werden mögliche Wege zur Erhöhung des häufig defizitären Schulerfolgs von Migrantenkindern aufgezeigt, um ihre soziale Situation und Integration zu verbessern.
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