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Born

Kommunale Kriminalprävention in einer Großstadt -- Mehr Prävention oder mehr Repression? Eine Risiko- und Potenzialanalyse kommunaler Präventionsstrukturen in Berlin

2009. Buch. 253 S. Softcover
Logos ISBN 978-3-8325-2222-3
Format (B x L): 17 x 24 cm
Ausgangspunkt dieser Dissertation ist ein Paradigmenwechsel in der Kriminalpolitik, in dem Prävention und Repression nicht mehr als Alternative, sondern als ein kumulatives Handlungskonzept begriffen wird.

Sandra Born geht von einem breit angelegten Präventionsverständnis aus, das die Kooperation zwischen Polizei und anderen lokalen staatlichen Akteuren des "dritten Sektors" beschreibt. Die Autorin analysiert die Potenziale und Risiken im Rahmen einer "neuen Prävention" und entwickelt ihr Untersuchungsfeld in mehreren Schritten: Zentrale Aspekte des Verhältnisses von Kriminalität, Ordnung und Sicherheit, das ambivalente Verhältnis von Kriminalität und Kriminalitätswahrnehmung, theoretische Ansätze der Prävention, internationale Vergleichsperspektive. Darauf aufbauend widmet sich die Autorin den neuen Präventionsstrategien im nationalen Kontext, um dann auf ihren eigentlichen Gegenstand den kommunalen Präventionsstrukturen in Berlin hinzuführen.

Ihre Stärke gewinnt die Arbeit von Sandra Born in der empirischen Analyse kommunaler Präventionsstrategien in Berlin. Hierbei werden in einem bislang einmaligen Setting diverse Akteure der Präventionspolitik analysiert und zwei Fallanalysen der Berliner Präventionsräte vorgenommen, deren Feinstrukturen durch den beruflichen Erfahrungshintergrund der Autorin kompetent ausgearbeitet werden. Dabei stützt sich die Autorin auf Dokumente und Materialien der Präventionsräte, leitfadengestützte Interviews mit fast 30 Experten sowie der Auswertung von Texten aus teilnehmenden Beobachtungen und Gruppendiskussionen.
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