Erschienen: 04.07.2003 Abbildung von Borgards | Sprache als Bild | 2003

Borgards

Sprache als Bild

Handkes Poetologie und das 18. Jahrhundert

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2003. Buch. 267 S. Softcover

Wilhelm Fink. ISBN 978-3-7705-3808-9

Produktbeschreibung

Peter Handkes Texte umkreisen seit der Lehre der Sainte-Victoire beharrlich ein Grundproblem: die radikale Trennung von Ich und Welt. Am Anfang dieser Trennung steht für Handke die Sprache, die den unmittelbaren Zugang zur Welt verstellt. Zugleich jedoch vermag die Sprache in geglückten Augenblicken diese Trennung zu überwinden, denn in ihr wird ein „Weltwerden der Welt“ (Handke) möglich. Diese Ambivalenz der Sprache beginnt ihre Karriere erst im 18. Jahrhundert, aber schon um 1780, nach Herders frühen Schriften, beherrscht sie ganz selbstverständlich die erkenntnistheoretischen, sprachphilosophischen und poetologischen Debatten. Die Verschiebung innerhalb der Poetik findet ihr Korrelat in der Anthropologie des 18. Jahrhunderts, die explizite Menschenwissenschaft als implizite Medienwissenschaft betreibt. So kann die zunächst kühn erscheinende Doppelperspektive – Handke auf der einen, das 18. Jahrhundert auf der anderen Seite – zu einer gezielten wechselseitigen Erhellung dienen.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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