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Borgards / Oesterle

Schmerz und Erinnerung

2005. Buch. 272 S.: 15 s/w-Abbildungen. Softcover
Wilhelm Fink ISBN 978-3-7705-4067-9
Gewicht: 456 g
Literatur, Philosophie und Life-Sciences weisen dem Begriffspaar Schmerz und Erinnerung eine grundlegende und vielfältige Rolle zu. Dieser Befund, der sich von Erkenntnis- bis zu Kulturtheorien, von barocker Lyrik bis zu zeitgenössischer Novellistik, von der Experimentalpsychologie bis zur Neurophysiologie bestätigen ließe, ist von der Forschung weder zusammenhängend erfasst, noch auf seinen möglichen Ertrag hin untersucht. Einerseits thematisieren viele Erinnerungstheorien an zentraler Stelle den Schmerz, andererseits schreiben bedeutende Schmerztheorien der Erinnerung eine für die Schmerzwahrnehmung konstitutive Rolle zu.
Die Beiträge erkunden das komplexe, variantenreiche Verhältnis von Schmerz und Erinnerung. Von der antiken Rhetorik bis zum zeitgenössischen Action-Movie, von der Literatur zur bildenden Kunst, Philosophie und Religion werden erstmals die Umrisse eines noch nicht etablierten, aber fruchtbaren Forschungsfeldes erschlossen.
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Herausgegeben von: link iconRoland Borgards und link iconGünter Oesterle