Detailsuche

Bong / Hosemann / Vogel

Gedichte

Band 1: Gedichte. Herausgegeben von Jörg Bong, Jürgen Hosemann und Oliver Vogel
2008. Buch. 544 S. Hardcover
S. Fischer ISBN 978-3-10-033641-5
Format (B x L): 15,3 x 22 cm
Gewicht: 834 g
Das Werk ist Teil der Reihe:
Als Wolfgang Hilbig am 2. Juni 2007 starb, verlor die deutschsprachige Literatur eine einzigartige Stimme. Bis zuletzt gelangen ihm Gedichte von dunkler, träumerischer Schönheit – sie waren der Anfang und das Ende seines Schreibens. Selbst in seinen großen Romanen war der lyrische Ton unüberhörbar. Ausgehend von den Traditionen der Romantik, des Symbolismus, des Expressionismus und geprägt von den Alltagserfahrungen eines Arbeiterlebens in der DDR, schuf er sich seine eigene Sprache: leidenschaftlich und voll brennender Sehnsucht, elegisch, grüblerisch, zärtlich. Es spricht ein Widerständiger und Verletzter, ein 'Traumverlorener, ein versprengter Paradiesgänger' (Süddeutsche Zeitung) – es spricht ein Dichter, ein Mensch.als sie noch jung waren die winde
war ich verworren
und blind und taub
für ihren gesang
jetzt wenn ich das land durchstreife
und nicht mehr weiß
wo ich bin
und nichts mehr wissen will
in meinem herzen
denk ich an die winde
die alt geworden sindWolfgang Hilbig
Versandkostenfrei
lieferbar (3-5 Tage)
22,90 €
inkl. MwSt.
Webcode: beck-shop.de/ydly
Von: link iconWolfgang Hilbig, Wolfgang Hilbig, geboren 1941 in Meuselwitz bei Leipzig, gestorben 2007 in Berlin, übersiedelte 1985 aus der DDR in die Bundesrepublik. Er erhielt zahlreiche literarische Auszeichnungen, darunter den Georg-Büchner-Preis, den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Bremer Literaturpreis, den Berliner Literaturpreis, den Literaturpreis des Landes Brandenburg, den Lessing-Preis, den Fontane-Preis, den Stadtschreiberpreis von Frankfurt-Bergen-Enkheim, den Peter-Huchel-Preis und den Erwin-Strittmatter-Preis. Im S. Fisch. Herausgegeben von: link iconJörg Bong, link iconJürgen Hosemann und link iconOliver Vogel