Erschienen: 31.08.2016 Abbildung von Böttrich / Kuhn / Stein-Kokin | Die Greifswalder Lehrsynagoge Johann Friedrich Mayers | 2016

Böttrich / Kuhn / Stein-Kokin

Die Greifswalder Lehrsynagoge Johann Friedrich Mayers

Ein Beispiel christlicher Rezeption des Judentums im 18. Jahrhundert

2016. Buch. 608 S. Hardcover

Evangelische Verlagsanstalt. ISBN 978-3-374-04529-7

Format (B x L): 15,5 x 23 cm

Das Werk ist Teil der Reihe: Greifswalder theologische Forschungen; 26

Produktbeschreibung

Zwischen 1706 und 1708 richtete der Greifswald Theologieprofessor und Generalsuperintendent von Schwedisch-Pommern, Johann Friedrich Mayer (1650-1712), in seinem Haus eine “Lehr-Synagoge” ein. Diese Installation, die von dem Judaeus conversus Christoph Wallich ausgeführt wurde, war zugleich Teil einer umfangreichen Bibliothek. Nach Mayers Tod 1712 gelangte diese 'Synagoge' auf zunächst abenteuerlichen Wegen über Leipzig nach Dresden, wo sie bis 1836 im Wallpavillon des Dresdner Zwingers als Teil eines 'Juden-Cabinets' zu sehen war. Danach verlieren sich ihre Spuren. Eine Schrift Wallichs über diese 'Lehrsynagoge', die in drei Auflagen erschien und die eine detaillierte Beschreibung enthält, ist heute das einzige erhaltene Relikt. Der vorliegende Band trägt alle Nachrichten und Spuren dieser 'Mayerschen Synagoge' aufgrund neuer Quellenstudien zusammen und versucht, das Projekt in sein theologie- und kulturgeschichtliches Umfeld einzuordnen.

Mit deutsch- und englischsprachigen Beiträgen von Dirk Alvermann, Christfried Böttrich, Yaacov Deutsch, Naomi Feuchtwanger-Sarig, Volker Gummelt, Jens Hoppe, Michael Korey, Thomas K. Kuhn, Ruth Langer, Mario Schmelter, Daniel Stein-Kokin, Christoph Wallich und Thomas Willi.

[The Mayersche Lehrsynagoge in Greifswald]
Between 1706 and 1708, the University of Greifswald theology professor and General Superintendent of Swedish Pomerania Johann Friedrich Mayer commissioned a young Jewish convert to Christianity named Christoph Wallich to set up a 'teaching Synagogue' in his vast private library. Auctioned off after Mayer's death in 1712, this most peculiar of synagogues then made its way via Leipzig to the Dresden Zwinger, where it was on view until 1836 as part of the "Juden-Cabinets" in the Wallpavillon. While all physical trace of the synagogue disappeared for good soon thereafter, Wallich's thrice-published description, "Die Mayerische Synagoga in Greiffswalde," has preserved its memory down to the present. Die Mayersche Lehrsynagoge in Greifswald, the result of original archival research and careful textual study, brings together for the first time all known information concerning the Mayer Synagogue and places it in its historical, cultural, and theological context. It also reprints Wallich's treatise for the first time since the early eighteenth century and offers the first ever commentary on this invaluable presentation of Jewish liturgy and practice. Documenting in detail a fascinating, little-known episode of German-Jewish history, this volume will be of interest to scholars of Jewish studies, German studies, and Jewish-Christian relations.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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