Erschienen: 31.01.2004 Abbildung von Böttcher | Herrenheulsch oder die mangelnde Zivilcourage der Deutschen | 2004 | Eine kritische Lebensbilanz

Böttcher

Herrenheulsch oder die mangelnde Zivilcourage der Deutschen

Eine kritische Lebensbilanz

lieferbar (3-5 Tage)

2004. Buch , Buch. 400 S

Rita G. Fischer, Frankfurt/M.. ISBN 978-3-8301-9929-8

Produktbeschreibung

Diese Lebensbilanz kreist um zwei Pole:- die Besorgnis über die prekäre Grundsubstanz und die in sich gegensätzlichen Verhaltensweisen von uns Deutschen sowie um
- den Fortbestand unterschiedlicher multipolarer Kultur- und Wirtschaftsregionen auf unserer Erde.
Ausgangslage sind Erlebnisse des Autors, wie die Familienimmunität gegenüber den Nazis und die Vertreibung aus Ostdeutschland in den Westen. Reflexionen über die deutsche "Doppelnatur", vom einfachen Biedermann bis zum brutalen Herrenmenschen, schließen sich an und weisen auf die anlagen- und verhaltensbedingte Gefährdung von den Deutschen auch in Zukunft hin.
Der Autor, als Volkswirt vornehmlich mit quantitativen Überlegungen ausgebildet und entsprechend beruflich befaßt gewesen, entwirft hier aufgrund seiner weltweiten Lebenserfahrung ein faszinierendes, breites Panorama qualitativ unterschiedlich geprägter, jeweils dahinter gelagerter Verhaltensweisen auf unserer Erde. Er wendet sich deshalb entschieden gegen das im Westen immer noch verbreitete Wunschbild einer sich einebnenden Multi-Kulti- oder Misch-Masch-Weltgesellschaft, ausgerichtet etwa nach westlichen Vorbildern. Der Fortbestand unterschiedlich geprägter und anders agierender multipolarer Kultur- und Wirtschaftskreise wird anhand der japanischen und der chinesischen Region sowie arabischer Länder und Äthiopiens in Afrika eindrucksvoll demonstriert.
Erst wenn wir im Westen lernen, andere Gesellschafts- und Wirtschaftszentren anders, d. h. jeweils endogen, zu begreifen und entsprechend zu agieren, sieht der Autor Raum für den notwendigen vielschichtigen "Dialog der Kulturen" miteinander. Wie ein solcher Dialog in der Tagesarbeit vorangebracht werden könnte, wird anhand von einigen Fallsektoren oder Ansätzen dargestellt.
Um die politisch naiven und gefährdeten Deutschen zu schützen und deren Zukunft besser abzusichern, schlägt der Autor vor:

- gegen Herrenheulschigkeit und Gleichmacherei anzukämpfen und sich mehr für individuelle Freiheit und Verantwortung einzusetzen.
- im Rahmen einer Bildungsoffensive Eliten heranzubilden und positiven Führernaturen statt Scharlatanen eine Chance zu geben und
- Deutschland weiterhin westlich einzubinden, also ein für alle Mal auf einen sogenannten deutschen Weg zu verzichten.
Mit einer künftigen Lernkurvenerfahrung entlang dieser Vorausetzungen könnte die psychologische und politische Stabilisierung der Deutschen weiter verbessert werden.

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