Erschienen: 31.12.1997 Abbildung von Boelderl | Literarische Hermetik | 1997

Boelderl

Literarische Hermetik

Die Ethik zwischen Hermeneutik, Psychoanalyse und Dekonstruktion

lieferbar (3-5 Tage)

1997. Buch. 248 S. Softcover

Parerga. ISBN 978-3-930450-21-3

Format (B x L): 24 x 17 cm

Produktbeschreibung

Die kritische Frage nach dem Verhältnis von Verstehen und Nicht-Verstehen, welche die Hermeneutik unablässig heimsucht, ist zugleich immer schon eine Frage nach der Möglichkeit oder Unmöglichkeit von Ethik. Das vorliegende Buch ist der Versuch, die Bedeutung eines ursprünglichen Nicht-Verstehens als Möglichkeitsbedingung des ethischen Verhältnisses zu Anderen und damit von Hermeneutik überhaupt herauszustellen. Solch ursprüngliches Nicht-Verstehen ist bislang am eindringlichsten von den nicht-hermeneutischen Theoriegebäuden von Psychoanalyse und Dekonstruktion beschrieben worden. Am Beispiel des Mythos von Hermes und des Stils hermetischer Schriften wird deshalb der Beziehung von Psychoanalyse und Dekonstruktion zur anarchischen Tradition der Hermetik nachgespürt. Beide, so die These des Autors, sind als unabdingbar textuelle Praktiken literarisch, und sie sind - insofern sie das Nicht-Verstehen des Anderen als produktiv anerkennen - hermetisch. Zusammen konstituieren sie eine literarische Hermetik, die sich in ihrer eigensten Gestalt als »HermEthik« manifestiert.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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