Erschienen: 31.10.2009 Abbildung von Böing | Grundlagen zur Geschlechts- und Genderproblematik in Unternehmen | 2009

Böing

Grundlagen zur Geschlechts- und Genderproblematik in Unternehmen

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2009. Buch. XXVI, 434 S. 3 s/w-Tabelle, 3 Statistiken. Softcover

Josef Eul. ISBN 978-3-89936-854-3

Format (B x L): 14,8 x 21 cm

Gewicht: 664 g

Produktbeschreibung

Männer und Frauen unterscheiden sich offensichtlich – insbesondere in biologischer, soziologischer und psychologischer Hinsicht (z. B. Gehirn, Hormone, kognitive Fähigkeiten und affektive Verhaltensweisen wie Konkurrenzverhalten, Empathie, Leistungsmotivation). Dies ist in erster Linie ein Resultat von Genen, Hormonen, Erziehung und anderen gesellschaftlichen Einflüssen (z. B. Geschlechtsstereotypen), die sich über Jahrhunderte hinweg kulturell manifestieren konnten. Viele dieser Unterschiede zwischen Männern und Frauen können sich auch im Berufsleben offenbaren, z. B. beim Kommunikations- und Führungsstil, beim Konfliktverhalten und bei speziellen Problemfeldern (z. B. der sog. ‚gläsernen Decke’). Dennoch differenziert die BWL die Wirtschaftssubjekte bisher kaum nach Geschlecht. Zwecks eines besseren Verständnisses geschlechtstypischer Arbeitsweisen, Kommunikation usw. bedarf es einer stärkeren betriebswirtschaftlichen Beachtung geschlechtsspezifischer Aspekte, als dies gegenwärtig noch der Fall ist – dies natürlich nicht auf Grund altruistischer oder ethischer Motive, sondern zur Effizienzsteigerung der Einsatz- und Ablaufprozesse in Unternehmen.

Diese Arbeit zeigt auf, wie die geschlechtsspezifischen und -typischen Besonderheiten zukünftig sinnvoll genutzt werden können. Eine Kategorisierung der Unterschiede an Hand eines Personalbeurteilungsbogens ermöglicht eine gute Übersicht, und es werden konkrete Handlungsempfehlungen für die Unternehmenspraxis mit Bezug auf die Personalpolitik gegeben. Die wertfreie Betrachtung geschlechtsspezifischer und -typischer Fähigkeiten und Verhaltensweisen der Frauen als zweitem Normalfall stellt einen neuen Ansatz dar. Erst in einem zweiten Schritt wird betrachtet, welcher dieser zwei alternativen Normalfälle in einer konkurrenzgeprägten Arbeitswelt Erfolg versprechender sein könnte.

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