Erschienen: 31.07.2004 Abbildung von Böhme | Theorie des Bildes | 2., veränd. Neuaufl. 2004 | 2004

Böhme

Theorie des Bildes

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2., veränd. Neuaufl. 2004 2004. Buch. 136 S. 29 s/w-Abbildungen. Softcover

Wilhelm Fink. ISBN 978-3-7705-3402-9

Gewicht: 255 g

Produktbeschreibung

Ein Bild ist ein Riss im Sein – und diesen Riss spürt der Mensch auch in seiner eigenen Existenzweise. Wenn Sartre das Für-sich durch den Satz beschreibt: „Der Mensch ist das, was er ist“, so gilt das auch für das Bild. Man mag versuchen, das Problem zu entschärfen, indem man unterscheidet zwischen Bild im Sinne von tableau und Bild im Sinne von image, das Bild ist eben doch beides zugleich. Mit Recht hat Gottfried Boehm mit Anklang an Heideggers ontologische Differenz hier von einer ikonischen Differenz gesprochen. Was jedoch für den Kunsthistoriker durch jüngste Entwicklungen erst auffällig geworden ist, steht bereits am Anfang der Geschichte, nämlich der Geschichte philosophischer Bildtheorien: bei Platon im Dialog Sophistes. Darin zeigt sich, dass das Thema Bild in dem Zusammenhang von Platons Bemühungen, das Sein des Nichtseienden zu erweisen, gehört und daher immer schon mit der Möglichkeit von Täuschung, Lüge und Ironie zu tun hat, also auch mit dem, was die Ambivalenz der menschlichen Existenzweise ausmacht.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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