Erschienen: 31.10.2007 Abbildung von Böhme | Innere Einsätze der Streitkräfte beim Katastrophenschutz im Frieden | 2007 | 47

Böhme

Innere Einsätze der Streitkräfte beim Katastrophenschutz im Frieden

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2007. Buch , Buch. 224 S. 7 s/w-Abbildungen

Kovac. ISBN 978-3-8300-3238-0

Produktbeschreibung

Der Autor hat sich eines Themas angenommen, dass seit den Terroranschlägen am 11. September 2001 verstärkt in den Fokus der öffentlichen Diskussion gerückt ist. Zunehmend wird hierzulande nach einem Einsatz der Streitkräfte gerufen, wenn die Bundesländer mit den Aufgaben der Gefahrenabwehr überfordert sind. Einige Stimmen fordern sogar, den Verteidigungsbegriff neu zu definieren, um der Bundeswehr umfassende Kompetenzen für Inlandseinsätze zu eröffnen.

Einleitend beschäftigt sich die Studie mit historischen Verfassungstexten und untersucht, auf welche Verfassungstraditionen sich in Deutschland Streitkräfteeinsätze im Innern stützen können. Beispielhaft werden bedeutende Katastropheneinsätze dargestellt, an denen die Bundeswehr bisher teilgenommen hat. Erwähnt seinen nur die Einsätze bei der Hamburger Flut im Jahre 1962 oder der Einsatz beim Elbehochwasser im August 2002.

Schwerpunkt der Studie ist die Analyse der verfassungsmäßigen Grundlagen für Katastropheneinsätze im Innern. Der Autor arbeitet vier Einsatzformen heraus: Amtshilfe (Art. 35 Abs. 1 GG), Katastrophenhilfe beim regionalen Notstand (Art. 35 Abs. 2 Satz 2 GG), Katastrophenhilfe beim überregionalen Notstand (Art. 35 Abs. 3 GG) sowie spontane Hilfseinsätze. Diese vier Einsatzformen werden in ihren Voraussetzungen und Rechtsfolgen eingehend untersucht. Stets spielt die Frage, welches Recht die Streitkräfte zu vollziehen haben und welchen Weisungen sie beim Einsatz unterworfen sind, eine zentrale Rolle. Zwischenthesen am Ende eines jeden größeren Abschnitts sowie eingefügte Schemata fassen die gewonnenen Ergebnisse übersichtlich zusammen.

Im letzen Teil der Studie untersucht der Autor anhand der zuvor gewonnen Erkenntnisse die Problematik des Abschusses von entführten Passagierflugzeugen (sog. '11.-September-Fall'). Ganz wesentlich ist hierbei die Auseinandersetzung mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 15. Februar 2006 über die Verfassungsmäßigkeit des Luftsicherheitsgesetzes. Hierbei wird die bisherige Rechtsprechung und die juristische Literatur umfassend zusammengeführt und strukturiert.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

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