Bärfuss

Königin der Nacht

Ein kurzes Buch über meine Mutter | "Lukas Bärfuss hat sich in eine schmerzhafte Gegend gewagt und ein unglaublich gutes Buch darüber geschrieben." Tagesanzeiger

Rowohlt Verlag

ISBN 978-3-498-00321-0

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Bibliografische Daten

Essay

Buch. Hardcover

2026

Umfang: 128 S.

Format (B x L): 13 x 20.6 cm

Gewicht: 248

Verlag: Rowohlt Verlag

ISBN: 978-3-498-00321-0

Produktbeschreibung

Eine kleine Stadt in der Schweiz. Ein Haushalt mit einer Frau und ihrem Sohn. Es gibt keinen Mann, es gibt Männer. Und an Geld herrscht immer Mangel, an Zärtlichkeit erst recht. Die Mutter von Lukas Bärfuss war eine Frau ohne Bildung und ohne Perspektiven, dafür mit einem unstillbaren Freiheitsverlangen. Das Kind sah sie als Fessel, sie hatte sich dies Leben nicht ausgesucht. Eine Rabenmutter, so nannte sie sich selbst; ihr Sohn landete auf der Straße. Sie hatte nur die Waffe der Ohnmächtigen, das böse Maul. Und im Alter blieb ihr kein anderer Ausweg als die Armutsmigration in die Dominikanische Republik, aus einem der wohlhabendsten Länder der Welt, in dem der Lebensabend unerschwinglich für sie war. Der Sohn musste sich früh in der Kunst üben, seine Mutter zu überleben . Heute stellt er, schreibend sich erinnernd, die Frage, wo in einem elenden Leben die persönliche Verantwortung aufhört und die einer ganzen Gesellschaft beginnt.
Nach "Vaters Kiste" wendet sich Lukas Bärfuss nun in einem bewegenden autobiografischen Essay dem Leben seiner Mutter zu. Eine kleine Stadt in der Schweiz. Ein Haushalt mit einer Frau und ihrem Sohn. Es gibt keinen Mann, es gibt Männer. Und an Geld herrscht immer Mangel, an Zärtlichkeit erst recht. Die Mutter von Lukas Bärfuss war eine Frau ohne Bildung und ohne Perspektiven, dafür mit einem unstillbaren Freiheitsverlangen. Das Kind sah sie als Fessel, sie hatte sich dieses Leben nicht ausgesucht. Eine Rabenmutter, so nannte sie sich selbst; ihr Sohn landete auf der Straße. Sie hatte nur die Waffe der Ohnmächtigen, das böse Maul. Und im Alter blieb ihr kein anderer Ausweg als die Armutsmigration in die Dominikanische Republik, aus einem der wohlhabendsten Länder der Welt, in dem der Lebensabend unerschwinglich für sie war. Der Sohn musste sich früh in der Kunst üben, seine Mutter zu überleben. Und in der Rückschau stellt er sich die Frage, wo in einem elenden Leben die persönliche Verantwortung aufhört und die einer ganzen Gesellschaft beginnt. Ein aufrüttelndes Buch, für Leserinnen und Leser von Edouard Louis und Annie Ernaux.

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