Erschienen: 31.03.2012 Abbildung von Andersen | Entwicklungspolitik – eine Zwischenbilanz | 2012

Andersen

Entwicklungspolitik – eine Zwischenbilanz

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2012. Taschenbuch , KT. 128 S. Softcover

Wochenschau. ISBN 978-3-89974-740-9

Format (B x L): 11,5 x 18,7 cm

Gewicht: 121 g

Das Werk ist Teil der Reihe: uni studien politik

Produktbeschreibung

Abstracts
Christof Hartmann: Entwicklungspolitik im Wandel: "Neuerfindung" oder neue Bescheidenheit?
In den letzten zehn Jahren ist es zu einer bemerkenswerten Neubelebung der entwicklungspolitischen Debatte gekommen. Im Mittelpunkt steht dabei jedoch primär eine Neubewertung von Instrumenten und Verfahren der Entwicklungszusammenarbeit. Das Zielsystem der Entwicklungspolitik ist hingegen stetig erweitert, kaum aber in Frage gestellt worden. Forderungen nach einer Abschaffung der Entwicklungshilfe sollte am besten mit einer Besinnung auf bescheidenere und kontextspezifischere Ziele begegnet werden.

The last decade has seen a remarkable revival of debates on development issues, which has centered for the most part on the assessment of strategies and instruments of development aid. The list of broader development goals, however, has been continuously extended but rarely questioned. An appropriate response to populist pressures to end aid would be a more nuanced and context-specific recalibration of development goals.

Jürgen H. Wolff: Kritik an der Entwicklungshilfe - eine Skizze
Kritik an der Entwicklungshilfe ist so alt wie diese selbst und hat sich zunehmend ausdifferenziert. Vorgestellt wird ein neuer Ordnungsansatz, in dem selten diskutierte entwicklungspolitische Grundannahmen vorgestellt werden und die Entwicklungshilfe-Kritik auf ihre Aussagen dazu befragt wird.

From the beginning, development aid has been accompanied by criticism; over time, a broad, pluralistic spectrum of critique has emerged. The new approach presented here elucidates rarely-discussed basic assumptions in the field of development-policy and examines how critical standpoints on development assistance position themselves in relation to these assumptions.

Uwe Andersen: Die Millennium-Entwicklungsziele - eine Standortbestimmung
Vor dem Hintergrund der vier von den Vereinten Nationen (VN) ausgerufenen, relativ erfolglosen Entwicklungsdekaden wird der Neuansatz der symbolisch überhöhten Millenniums-Entwicklungserklärung und der als Minimalkonsens ausgehandelten Millenniums-Entwicklungsziele (MDG) analysiert, die sich ungeachtet vielfältiger Kritik als Bezugsrahmen der entwicklungspolitischen Diskussion durchgesetzt haben. Einbezogen sind eine empirische Bestandsaufnahme der Zielerreichung nach der MDG+10-Konferenz der VN und ein Ausblick auf die beginnende Diskussion für die Zeit nach dem MDG-Fixpunkt 2015.

On the backdrop of the four relatively ineffective development decades declared by the United Nations (UN), this text analyses the UN’s new approach: the highly symbolic Millennium Declaration and the lowest common denominator set out in the Millennium Development Goals (MDG). Despite strong criticism, the MDG have become the focal point of debates on development policy. This article offers an empirical assessment in the wake of the UN’s MDG+10-conference and a survey of emerging discussions about the challenges to be faced after 2015, the MDG target year.

Doris Fischer: China - Ein Modell?
Gemessen an den üblichen wirtschaftlichen Indikatoren ist China eindeutig eine Erfolgsgeschichte für wirtschaftliche Entwicklung. Dieser Erfolg wirft die Frage auf, ob China als Modell für andere Entwicklungsländer herhalten kann. Der Beitrag argumentiert, dass der Schlüssel der chinesischen Erfolgsgeschichte nicht in der spezifischen Wirtschaftsordnung oder einzelne Reformschritten oder -instrumenten lag. Hingegen könnte die Art und Weise, wie Politiklernen organisiert wurde, um chinaspezifische Lösungen zu finden, die wichtigsten Erkenntnisse für andere Länder liefern.

Measured by standard economic indices, China is clearly a story of successful economic development. This success suggests that China could serve as a role model for other developing countries. The article argues that the essence of the Chinese success story lies not in the country’s economic system or in specific reform instruments or measures. Instead, how political learning was organized to find solutions that suited China could be the major lesson to be learned by other countries.

Dirk van den Boom: Afrika: Aufstieg mit Hindernissen
In den letzten 10-15 Jahren haben sich in vielen Ländern Subsahara-Afrikas bemerkenswerte und umfassende Veränderungen in der politischen, sozialen und ökonomischen Gesamtsituation ergeben. Das tiefe Tal der 80er (und eines Großteils der 90er) Jahre des letzten Jahrhunderts liegt nicht nur zeitlich hinter uns, denn in vielen afrikanischen Staaten ist ein Prozess erkennbar, der zu breitflächigen und bemerkenswerten Verbesserungen in allen Bereichen von Politik und Wirtschaft geführt hat. Afrika wandelt sich langsam von Sorgen- zum Chancenkontinent.

Numerous countries in sub-Saharan Africa have undergone profound political, social, and economic change in the last ten to fifteen years. The lost years of the 1980s (and most of the 1990s) have not only been overcome. In many countries they have been replaced by widespread and remarkable improvements in politics and the economy. Africa, once a cause for great concern, is now slowly making the transition, to become a continent of opportunity.

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