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Aly

Das Prachtboot

Wie Deutsche die Kunstschätze der Südsee raubten

Fischer Taschenbuch Verlag

ISBN 978-3-596-70871-0

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Bibliografische Daten

Sachbuch

Buch. Softcover

2023

39 s/w-Abbildungen.

Umfang: 256 S.

Format (B x L): 12.4 x 18.9 cm

Gewicht: 224

Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag

ISBN: 978-3-596-70871-0

Produktbeschreibung

Der Spiegel-Bestseller erstmals als Taschenbuch – mit einem neuen Vorwort von Götz Aly Neben Denkmälern und Straßennamen zeugen zauberhafte Museumsobjekte von den einstigen Kolonien – doch wie sind sie zu uns gekommen und woher stammen sie? Götz Aly deckt auf, dass es sich in den allermeisten Fällen um koloniale Raubkunst handelt, und erzählt, wie brutal deutsche Händler, Abenteurer und Ethnologen in der Südsee auf Raubzug gingen. So auch auf der Insel Luf: Dort zerstörten sie Hütten und Boote und rotteten die Bewohner fast vollständig aus. 1902 rissen Hamburger Kaufleute das letzte, von den Überlebenden kunstvoll geschaffene, hochseetüchtige Auslegerboot an sich. Heute ziert das weltweit einmalige Prachtstück das Entree des Berliner Humboldt Forums. Götz Aly dokumentiert die Gewalt, Zerstörungswut und Gier, mit der deutsche »Strafexpeditionen« über die kulturellen Schätze herfielen. Das Publikum sollte und soll sie bestaunen – aber bis heute möglichst wenig vom Leid der ausgeraubten Völker erfahren. Ein wichtiger Beitrag zur Debatte über Raubkunst, Kolonialismus und Rassismus und zugleich ein erschütterndes Stück deutscher Geschichte. »Was für ein Buch! Was für Erkenntnisse!« Bénédicte Savoy
Koloniale Raubkunst in deutschen Museen: die Wahrheit über das Prachtboot von der Insel Luf. Neben Denkmälern und Straßennamen zeugen zauberhafte Museumsobjekte von den einstigen Kolonien. Götz Aly deckt auf, wie brutal Deutsche in der Südsee auf Raubzug gingen. So auch auf der Insel Luf: Dort zerstörten sie Hütten und Boote und rotteten die Bewohner fast vollständig aus. 1902 rissen Hamburger Händler das letzte, von den Überlebenden kunstvoll geschaffene, hochseetüchtige Auslegerboot an sich. Heute ziert das weltweit einmalige Prachtstück das Entree des Berliner Humboldt Forums. Götz Aly dokumentiert die Gewalt, Zerstörungswut und Gier, mit der sich Geschäftemacher und Ethnologen die kulturellen Schätze aneigneten. Das Publikum soll sie bestaunen, erfährt aber möglichst wenig vom Leid der ausgeraubten Völker. Doch was geschähe eigentlich, stünde der letzte erhaltene Riemenschneideraltar im Museum für Europäische Völkerkunde in Papua-Neuguinea?

Autorinnen und Autoren

Produktsicherheit

Hersteller

S. Fischer Verlag GmbH

Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main, DE

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