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Visual Culture Revisited

German and American Perspectives on Visual Culture(s)
2007. Buch. 314 S. Softcover
Herbert von Halem Verlag ISBN 978-3-931606-30-5
Format (B x L): 14,2 x 21,3 cm
Gewicht: 438 g
In englischer Sprache
Gibt es eine visuelle Kultur oder nur visuelle Kulturen? Auf der einen Seite ist es unzweifelhaft, dass Bilder keine isolierte Existenz besitzen und daher auch nicht allein aus sich heraus verstanden werden können. Sie sind vielmehr Bestandteil von Praktiken und eingebettet in Institutionen; und dies ist die Gemeinsamkeit, die es nahelegt, von einer visuellen Kultur im Singular zu reden. Auf der anderen Seite ist ebenso offensichtlich, dass die visuelle Kultur kein monolithischer Block ist. Es gibt eine Vielzahl von Typen bildlicher Darstellung: von der Sitcom zur Illustration im Kinderbuch, vom Cartoon zum Satellitenfoto, in der hohen Kunst oder im Alltagsleben. Außerdem ist das Feld des Visuellen ein Feld des Konflikts und der Auseinandersetzung zwischen Selbst und Anderem, Mainstream und Gegenkultur.

Der Band versammelt englischsprachige Texte, die sich über eine Reihe von theoretischen Reflexionen und Fallstudien mit dieser Dialektik der visuellen Kultur(en) auseinandersetzen. Im Zentrum finden sich dabei vor allem Beispiele aus dem US-amerikanischen Kontext - angefangen von der Fokussierung der amerikanischen Ureinwohner als "vanishing race" in der Fotografie des 19. Jahrhunderts bis hin zur medialen Bewältigung des Columbia-Unglücks im Februar 2003. Infolgedessen ist das Buch nicht allein für ein interdisziplinär ausgerichtetes Publikum äußerst empfehlenswert, das sich für die Analyse des Visuellen interessiert, sondern auch für Wissenschaftler und Studenten in der Amerikanistik.
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