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Acktun

Luftverkehr in Deutschland und Großbritannien von 1924 bis 1946

Wirtschaftsunternehmen im Spannungsfeld staatlicher und unternehmerischer Interessen
2006. Buch. 666 S. Hardcover
Tectum ISBN 978-3-8288-9166-1
Format (B x L): 14,8 x 21 cm
Gewicht: 961 g
6. April 1926: Mit dem Kranich im blau-gelben Logo auf 162 Flugzeugen hebt die „Deutsche Luft Hansa AG“ in den Liniendienst ab. Noch im selben Jahr landen zwei ihrer Maschinen auf einem Versuchsflug in China. Kaum eine Dekade später stehen Destinationen wie Bangkok und Santiago de Chile regulär im Flugplan. Doch der Krieg stoppt die Expansion, und 1945 wird der Verkehr der „Lufthansa“ von den Alliierten stillgelegt.
Jenseits der Nordsee wird die wachsende Bedeutung des Luftverkehrs nicht richtig eingeschätzt. Lediglich aus wirtschaftlichen Zwängen heraus formt die britische Regierung 1924 aus verschiedenen Gesellschaften die „Imperial Airways“. Gleichzeitig wird festgelegt, dass die Linie das Empire enger zusammenrücken lassen soll. 1940 wird sie mit der „British Airways“ fusioniert und als „British Overseas Airways Corporation“ verstaatlicht.
Der Historiker Andreas Acktun schreibt in diesem Buch eine deutsch-britische Geschichte der 1920er- bis 1940er-Jahre aus der Perspektive der Luftfahrt. Hohe Preise und geringe Nachfrage machten die Fluglinien in dieser Pionier-Zeit abhängig von staatlicher Unterstützung. Dadurch wurden sie unweigerlich Instrumente politischer, wirtschaftlicher wie militärischer Interessen.
In vergleichender Perspektive zeigt der Autor in dieser Unternehmensgeschichte auf, wie die demokratische Regierung Ihrer Majestät bzw. die Weimarer Republik und die NS-Diktatur diese „Lufthoheit“ nutzten.
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