Erschienen: 31.05.2011 Abbildung von Ackermann | Nachweis des hygienischen Wärmeschutzes bei zweidimensionalen Wärmebrücken unter Verwendung instationärer Außenlufttemperaturen | 2011

Ackermann

Nachweis des hygienischen Wärmeschutzes bei zweidimensionalen Wärmebrücken unter Verwendung instationärer Außenlufttemperaturen

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2011. Buch. 125 S. Softcover

Shaker Verlag. ISBN 978-3-8440-0034-4

Format (B x L): 15.1 x 21.1 cm

Gewicht: 188 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Berichte aus dem Bauwesen

Produktbeschreibung

Aus Gründen der Vereinfachung, aber auch weil kein geeignetes Modell zur Darstellung der Auskeimung von Schimmelpilzsporen und deren Wachstum unter zeitlich veränderlichen Temperaturrandbedingungen gegeben war, erfolgte in der Vergangenheit die Berechnung der Innenoberflächentemperatur ¿si und der Nachweis des hygienischen Wärmeschutzes unter Verwendung stationärer, d. h. zeitlich konstanter Randbedingungen der Außen- und Innenlufttemperatur ¿e und ¿i sowie einer konstanten relativen Raumluftfeuchte Fi. Seit der Entwicklung des Isoplethenmodells und des biohygrothermischen Modells durch Professor Sedlbauer besteht die Möglichkeit, das Risiko einer Auskeimung von Schimmelpilzen und deren Wachstum unter Verwendung instationärer Bedingungen für ¿i, ¿e und Fi zu untersuchen. Bei diesen Untersuchungen können derzeit jedoch nur Daten der Außenund Innentemperatur sowie der relativen Feuchte eines spezifischen Zeitraums verwendet werden. Berechnungsgänge zu zeitlich veränderlichen Temperaturen und Feuchten, mit deren Hilfe im Stadium der Planung eine Gewährleistung des hygienischen Wärmeschutzes erreicht werden kann, lagen bislang nicht vor. Aus diesen Überlegungen heraus wurde in der vorliegenden Dissertation mit dem Hygieneindex-Verfahren eine Möglichkeit entwickelt, mit dessen Hilfe Bauteile und Baukonstruktionen im Bereich von Wärmebrücken so geplant werden können, dass der hygienische Wärmeschutz, d. h. die Vermeidung einer Schimmelpilzbildung auf Bauteilinnenoberflächen, unter der Berücksichtigung instationärer Temperatur- und Feuchterandbedingungen gegeben ist. Da das genaue Hygieneindex-Verfahren zeitaufwendig ist und eine Vielzahl von Eingabedaten erfordert, erfolgte in zwei weiteren Schritten die Entwicklung vereinfachter Planungstools: Mit dem Verfahren der Hygieneindex-Zonen wurde das Gebiet der Bundesrepublik in Zonen ähnlicher klimatischer Randbedingungen eingeteilt, wodurch die Ermittlung des für die Bemessung maßgeblichen Jahres entfällt.

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