Erschienen: 31.12.1999 Abbildung von Acker-Widmaier | Intertemporale Gerechtigkeit und nachhaltiges Wirtschaften | 1999

Acker-Widmaier

Intertemporale Gerechtigkeit und nachhaltiges Wirtschaften

Zur normativen Begründung eines Leitbildes

lieferbar, ca. 10 Tage

1999. Taschenbuch. 280 S. Softcover

Metropolis-Verlag. ISBN 978-3-89518-263-1

Format (B x L): 13,5 x 20,8 cm

Das Werk ist Teil der Reihe: Hochschulschriften; 58

Produktbeschreibung

In der ökonomischen Theorie wird übereinstimmend eine nachhaltige Wirtschaftsweise als notwendige Bedingung intertemporaler Verteilungsgerechtigkeit verstanden, d.h. alle Konzepte setzen notwendig ein bestimmtes Verständnis intertemporaler Gerechtigkeit voraus. Die fehlende Untersuchung dieses Gebietes ist ein grundlegendes Defizit in der Debatte um eine nachhaltige Entwicklung.
Acker-Widmaier leitet allgemeingültige Merkmale für Überlegungen zu intertemporaler Gerechtigkeit ab, die u.a. zeigen, daß unter Rechtfertigungsgesichtspunkten eine Trennung von intra- und intertemporaler Gerechtigkeit nicht sinnvoll möglich ist.
Die Gerechtigkeitsvorstellungen zweier prominenter Ansätze werden einer umfassenden Analyse und Kritik unterzogen. Für das als neoklassisch zu bezeichnende Non-declining-Welfare-Kriterium wird untersucht, inwieweit es (wie oft behauptet) auf John Rawls' Theorie der Gerechtigkeit zurückgeführt werden kann. Zugleich werden mögliche Alternativen untersucht und eine Kritik des ökonomischen Nutzenbegriffs im moralischen Kontext vorgenommen. Für die Ökologische Ökonomik wird ein mögliches Verständnis intertemporaler Gerechtigkeit rekonstruiert, das diesem Ansatz zugrunde liegen kann. Dabei wird auf die Theorien von John Rawls und Martin Seel Bezug genommen. Vor diesem Hintergrund werden die Ressourcennutzungsregeln und das Zielbündel ESH von Ulrich Hampicke untersucht.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

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