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Acke / Hornscheidt / Jana

Schimpfwörter – Beschimpfungen – Pejorisierungen

Wie in Sprache Macht und Identitäten verhandelt werden
1. Auflage 2011. Buch. 252 S. Softcover
Brandes & Apsel ISBN 978-3-86099-684-3
Format (B x L): 14,5 x 20,7 cm
Das Werk ist Teil der Reihen:
Verbale Beschimpfungen sind keine zufällig stattfindenden Sprachhandlungen. Sie basieren auf gesellschaftlichen Vorstellungen von Normalität und Abweichung. Durch die Abwertung der Beschimpften als anders und nicht der »richtigen« Norm entsprechend üben sie eine Macht aus, die aus dem Zusammenspiel der verschiedenen Positionen der Beteiligten entsteht und den Beschimpfenden gegenüber dem Opfer stärkt.

Der gesellschaftliche Umgang mit verbalen Beschimpfungen ist zwiespältig. Die verletzende und diskriminierende Wirkung ist bekannt, aber auch in staatlichen und rechtlichen Auseinandersetzungen
wird oft erst körperliche Gewalt als Diskriminierung angesehen. Dabei wird unterstellt, dass den Betroffenen durch verbale Gewalt »nicht wirklich etwas geschehen ist«.
Die Worte sind aber nicht an sich diskriminierend, sondern werden erst durch ihre Verwendung, die dahinterliegenden gesellschaftlichen Zuschreibungen und die Reaktionen auf sie zu Schimpfwörtern.
So können z. B. im Hip Hop Schimpfwörter als positive Selbstbezeichnungen verwendet werden.

Die beigefügte CD ist ein multimediales Lehrwerk nicht nur für Jugendliche, denen die Vielschichtigkeit sprachlicher Diskriminierung sowie möglicher Handlungsoptionen spielerisch vermittelt wird.
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