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Ach

Grenzen der Selbstbestimmung in der Medizin

2013. Taschenbuch. 332 S. Softcover
mentis ISBN 978-3-89785-818-3
Format (B x L): 15,4 x 23,3 cm
Darf sich der behandelnde Arzt unter bestimmten Bedingungen über eine Patientenverfügung hinwegsetzen? Wie eingehend sollte ein Patient über Untersuchungsergebnisse oder Behandlungsmöglichkeiten
informiert werden? Welche Formen der Patientenautonomie sind im Klinikalltag überhaupt realisierbar?
Über den hohen normativen Stellenwert der Selbstbestimmung von Patientinnen und Patienten gibt es in der modernen medizinethischen Diskussion kaum noch einen grundsätzlichen Dissens. Strittig aber ist, was genau unter Patientenselbstbestimmung bzw. Patientenautonomie zu verstehen ist und wie sich die normative
Autorität, die das Prinzip der Autonomie Patientinnen und Patienten in Fragen der medizinischen Behandlung oder Nichtbehandlung einräumt, begründen lässt.
Kontrovers diskutiert werden insbesondere auch die Grenzen der Reichweite von Selbstbestimmung.
Damit ist zum einen die Frage nach den Bedingungen der Möglichkeit selbstbestimmten Entscheidens und Handelns aufgeworfen; zum anderen aber auch die Frage danach, unter welchen VorausSetzungen und
mit welchen Gründen die Selbstbestimmung von Patientinnen und Patienten eingeschränkt werden darf.
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Johann S. Ach,
Geschäftsführer des Centrums für Bioethik der Universität Münster und Wissenschaftlicher Koordinator der
Kolleg-Forschergruppe Theoretische Grundfragen der Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik an der Universität Münster. Studium der Philosophie, Theologie, Soziologie in Augsburg und Münster; 1997 Promotion, 2010 Habilitation.
Forschungsschwerpunkte: Theorie und Begründungsfragen in der Ethik, ethische Probleme der modernen
Medizin, Tierethik