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Abromeit

Interessenvermittlung zwischen Konkurrenz und Konkordanz

Studienbuch zur Vergleichenden Lehre politischer Systeme
Springer Book Archives
1993. Buch. 242 S.: Bibliographien. Softcover
VS Verlag für Sozialwissenschaften ISBN 978-3-8100-1134-3
Format (B x L): 14,8 x 21 cm
Gewicht: 358 g
Die biirgerliche Gesellschaft gilt allgemein als individualistische; "im Mittelpunkt steht der Mensch" (wie Werbeslogans uns gem weismachen), und zwar als Einzel-Konsument wie als Einzel-Wahler. Basis dieser Ge­ sellschaftsformation ist indessen nicht das Individuum all' sich, sondem sein Interesse. Wie gleich zu sehen sein wird, ist sein Interesse nicht iden­ tisch mit seinen Bediirfnissen, Wiinschen, Strebungen; es ist nicht einmal identisch mit deren (abstrahierendem) Substrat, sondem stets schon geseIl­ schaftlich vermittelt. Das "authentische" Interesse des Individuums exi­ stiert nur in der Utopie, in einer "Welt ohne Gesellschaft". Insofem lieBe sich sagen, daB VermittIungsprozesse die Gesellschaft konstituieren. Die biirgerliche Gesellschaft wiederum konstituiert sic- zumindest insoweit sie sich als demokratische versteht -durch Prozesse der Interessenvermittlung. Damit ist von vornherein nicht nur betrachtliche Komplexitat, sondem vor allem auch die QueUe vieif

Zielgruppe

Research

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