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Ableitinger

Bundesland und Reichsgau

Demokratie, "Ständestaat" und NS-Herrschaft in der Steiermark 1918 bis 1945
2015. Buch. 1256 S. Hardcover
Böhlau Wien ISBN 978-3-205-20062-8
Format (B x L): 19,5 x 26 cm
Gewicht: 3613 g
Das Werk ist Teil der Reihe:
Erstmals wird in diesem Band die Steiermark von 1918 bis 1945 von 31 Autorinnen und Autoren thematisch umfassend porträtiert.

Die dargestellte Zeit ist voll ideologisch aufgeladener, oft gewaltsamer Konflikte und voll von existenzieller wirtschaftlicher Not. Zusammenstöße von kirchlich-religiös gebundener und "nationaler" beziehungsweise "proletarischer" säkularer Kultur spiegeln soziale Zerklüftungen, hergebrachte provinzielle Fixierungen (z.B. "Steiermark – ein deutsches Grenzland") bestimmen häufig das öffentliche Klima – auch in Literatur und Künsten.

Bis 1930/32 kooperieren die Akteure der "politischen Klasse" dennoch miteinander. Danach beenden NS-Begeisterung und der "autoritäre Staat" das demokratische System von 1918/20. Nach dem "Anschluss" folgt 1938 nur scheinbar ein Aufschwung. Real dominieren ab 1939 (wieder) Weltkrieg und zunehmende NS-Gewalt. Der endemische Antisemitismus begünstigt die Vertreibung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung.
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Herausgegeben von: link iconAlfred Ableitinger. Beiträge von: link iconSandra Abrams, link iconGerhard Baumgartner, link iconUwe Baur, Uwe Baur ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Graz, Forschungsstelle Österreichische Literatur im Nationalsozialismus am Universitätsarchiv., link iconDieter Bindre, Dieter A. Binder, geb. 1953, lehrt Neuere Österreichische Geschichte und Österreichische Zeitgeschichte am Institut für Geschichte der Universität Graz., link iconWalter Brunner, link iconGünther R. Burkert, link iconHelmut Eberhart, link iconChrista Eisner, link iconHelmut Gebhart, link iconErnst-Christian Gerhold, link iconChristian Glanz, link iconKarin Gradwohl-Schlacher, Karin Gradwohl-Schlacher ist Literaturwissenschafterin an der Forschungsstelle Österreichische Literatur im Nationalsozialismus am Universitätsarchiv Graz., link iconHeimo Halbrainer, Heimo Halbrainer ist Leiter von CLIO - Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit., link iconElke Hammer-Luza, link iconGernot D. Hasiba, link iconAlois Kernbauer, Alois Kernbauer, lehrt am Institut für Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz, Leiter des Universitätsarchivs., link iconAlbrecht Kubinzky, link iconGerald Lamprecht, Gerald Lamprecht ist Leiter des Centrums für Jüdische Studien der Universität Graz., link iconKarin Leitner-Ruhe, link iconMaximilian Liebmann, Maximilian Liebmann ist emeritierter Universitätsprofessor für Kirchengeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz., link iconGerhard Marauscher, link iconIrena Mavric-Zizek, link iconMartin Moll, link iconPeter Pantzer, link iconBirgit Poier, link iconMartin F. Polaschek, link iconVincenc Rajsp, link iconReinhard Reimann, link iconBernhard Reismann, link iconElisabeth Schöggl-Ernst, link iconPeter Teibenbacher und link iconWerner Tscherne