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Abele

Der politisch-gesellschaftliche Einfluss der nestorianischen Ärzte am Hofe der Abbasidenkalifen von al-Mansur bis al-Mutawakkil

Mit einem Vorwort von Heinz Halm -
2008. Buch, Buch. 188 S.: 1 s/w-Tabelle.
Kovac ISBN 978-3-8300-2750-8
Das Werk ist Teil der Reihe:
Als Schutzbefohlene der Muslime genossen Christen innerhalb des islamischen Herrschaftsbereiches einen besonderen Rechtsstatus, der ihnen gegen die Zahlung einer Kopfsteuer die Ausübung ihrer Religion mit Einschränkungen garantierte. Sie spielten eine wichtige Rolle in der Gesellschaft und brachten eine bedeutende Literatur hervor, ja sie stiegen sogar in höchste Ränge und Ämter am Kalifenhof auf.

Der Beruf des Leibarztes des Kalifen bot ihnen die Möglichkeit in die Nähe der Spitze der politisch-religiösen Hierarchie zu kommen. Die berühmtesten Leibärzte dieser Zeit stammten aus den Reihen der Nestorianer. Sie standen in einem sehr persönlichen Verhältnis zum Kalifen.

Welche Bedeutung hatte das Wirken dieser nahe der höchsten Spitze der politisch-religiösen Hierarchie postierten Persönlichkeiten auf die Situation der nestorianischen Kirche im Kalifenreich? Könnten also Angehörige der sogenannten Schutzbefohlenen die abbasidische Politik mitbestimmt haben?

Zur Geschichte der arabischen Medizin und ferner zum Status nicht-muslimischer Untertanen gibt es bereits einige Untersuchungen. Die Verfasserin möchte sich insbesondere mit der sozio-politischen Rolle der Mediziner zur Zeit der frühen abbasidischen Kalifen (8.-9. Jh. AD) befassen und nimmt den politisch-gesellschaftlichen Einfluss der nestorianischen Leibärzte genauer unter die Lupe.
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Von: link iconSilke Abele. Vorwort von: link iconHeinz Halm