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Abel

Spieltheoretische Modelle zur Optimierung von stichprobenartigen Vor-Ort-Inspektionen

1997. Buch. 160 S. Hardcover
Kovac ISBN 978-3-86064-593-2
Vertraglich geregelte Vereinbarungen ziehen die Notwendigkeit einer Verifikation der Einhaltung aller hierdurch von den beteiligten Parteien eingegangenen Verpflichtungen nach sich. Ausschließlich mit Hilfe einer formalen Verifikationsmethode als quantitativer Basis ist die Analyse optimaler Inspektionsverfahren und die damit einhergehende Demonstration von Glaubwürdigkeit realisierbar. Neben der Aufdeckung vertragswidrigen Verhaltens steht hierbei die Abschreckung von einer illegalen Aktion im Vordergrund. In der Praxis spielen derartige optimale Verifikationsmuster eine tragende und zentrale Rolle im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Problemstellungen unterschiedlichster Ausprägung, aber auch beispielsweise bei der Durchsetzung von Umweltschutzbestimmungen, im Rahmen der Rüstungskontrolle und in der Verbrechensbekämpfung.
Der Verifikationsprozess ist oftmals praktischen Erwägungen zufolge zeitlichen, physikalischen oder auch vertraglich fixierten Restriktionen unterworfen. Demzufolge gestalten sich Kontrollverfahren gewöhnlich in Form zufälliger Stichprobenverfahren. Mit Hilfe von statistischen Methoden in Verbindung mit spieltheoretischen Ansätzen, insbesondere der Theorie nicht-kooperativer Spiele, lassen sich unter dieser Prämisse objektive und effiziente Verifikationsverfahren erschliessen.
Die Analyse derart gestalteter und praxisorientierter Inspektionsspiele insbesondere mit Hilfe anerkannter spieltheoretischer Methoden als rationaler Basis führt zu grundlegenden Einsichten in menschliches Verhalten und strategisches Denken.
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