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/ Thoma / Hiermaier

Mauerwerk unter Druckstoßbelastung - Tragverhalten und Berechnung mit Verstärkung durch Kohlefaserlamellen

2008. Buch. 208 S. Softcover
Fraunhofer IRB ISBN 978-3-8167-7605-5
Das Werk ist Teil der Reihe:
Die Bausubstanz innerstädtischer Gebäude besteht überwiegend aus Mauerwerk. Die Tragfähigkeit des Mauerwerks bei horizontalen Belastungen ist im Vergleich zur Tragfähigkeit bei vertikaler Belastung wesentlich geringer. Bei einer Druckstoßbelastung durch Sprengstoff ergibt sich hieraus für einen Großteil der Bausubstanz ein sehr kritischer Belastungsfall. Dieser erfordert, zur Vermeidung des Bauteilversagens, in der Regel eine nachträgliche Verstärkung. Bisherige Verstärkungskonzepte haben meist Nachteile beim Verstärkungsziel, der Erhöhung der Tragfähigkeit oder der Art und dem Aufwand der Applikation. Es wird ein Verfahren für bestehendes Mauerwerk untersucht, das eine einfache, nachträgliche Verstärkung und eine gezielte Erhöhung der Tragfähigkeit ermöglicht. Zur nachträglichen Verstärkung werden leistungsfähige Kohlefaserlamellen (CFK-Lamellen) als interne Biegezugverstärkung in einem einfachen Applikationsverfahren eingesetzt. Bei den bestehenden Verstärkungskonzepten ist die Bewertung der Tragfähigkeit einer konkreten Verstärkungsmaßnahme meist nur auf Grundlage von Bauteilversuchen möglich. Für das hier betrachtete Verstärkungskonzept wird deshalb ein analytisches Berechnungskonzept auf Grundlage weniger, allgemein zugänglicher Eingabegrößen und der experimentellen Charakterisierung des Verbundverhaltens entwickelt. Hiermit ist eine praxisgerechte Ermittlung der Tragfähigkeit für unterschiedliche Mauerwerksgeometrien und in der erforderlichen Anzahl an Kohlefaserlamellen möglich.
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