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Schmidt / Schrader / Zschiesche

Die Verbandsklage im Umwelt- und Naturschutzrecht

Mit vielen umfangreichen Fallbeispielen, Praxistipps und Checklisten
Einzeldarstellung 
2014. Buch. XXV, 214 S. Softcover
C.H.BECK ISBN 978-3-406-66973-6
Format (B x L): 14,1 x 22,4 cm
Gewicht: 327 g
  • "(...) Alles in allem: Ein höchst brauchbarer praktischer Ratgeber für die tägliche Arbeit in Verbandsklagesachen."
    Dr. Rainer Schenk, Vorsitzender Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, in: BayVBl. 12/2015, zur 1. Auflage 2014


  • "(...) Der schmale Band von gut 200 Seiten ist Monografie und Handbuch, selbstverständlich mit umfassender Auswertung der vorhandenen Judikatur, und aufgrund eines großzügigen Satzspiegels, sinnvollen Hervorhebungen und in die Fußnoten verbannten Nachweisen angenehm lesbar. Er ist damit insbesondere denen, die nicht täglich selbst mit Verbandsklagen befasst sind, im Umgang mit ihnen eine große Hilfe."
    in: fachbuchjournal 01/2016, zur 1. Auflage 2014


  • "(...) Insgesamt betrachtet ist dieser Band ein sehr profundes und höchst praxistaugliches Werk. Dank für das große Engagement und aufrichtige Gratulation zu dem Ergebnis an Autorenteam und Verlag. Uneingeschränkt empfehlenswert sowohl als Einführung zum Lesen als auch als Handbuch zum Nachschlagen."
    RA Andreas Lukas, Mainz/Frankfurt am Main, in: Recht der Natur-Schnellbrief 01-02/2015, zur 1. Auflage 2014


  • "(...) Alles in allem: Der Leser erhält eine vorzügliche Darstellung des gegenwärtigen Standes der Verbandsklage im Umweltrecht und im Naturschutzrecht, jeweils mit den vielschichtigen Bezügen zur Arhus-Konvention, zum Richtlinienrecht der EU und zum nationalen deutschen Gesetzesrecht, begleitet durch die Judikatur des EuGH, des BVerwG und der verwaltungsgerichtlichen Obergerichte. Er findet in der angezeigten Veröffentlichung das Ergebnis von Erfahrungen dreier Autoren, die sich seit längerer Zeit mit dem maßgebenden Rechtsstoff beschäftigt haben. So darf er sicher sein, dass ihm alles Wesentliche für seine Praxis dargestellt wird. Manch guter Rat begleitet die Darstellung. Jeder, der sich mit einer Umweltverbandsklage zu beschäftigen hat, wird also reichlichen Gewinn haben."
    Prof. Dr. Dr. Jörg Berkemann, Hamburg/Berlin, in: ZUR 02/2015, zur 1. Auflage 2014

  • "(...) Das Buch von Schmidt/Schrader/Zschiesche bietet eine umfassende und sehr einprägsame Darstellung von den europarechtlichen Grundlagen der Aarhus Konvention bis hin zu den letzten Änderungen des Umweltrechtsbehelfsgesetzes und auch der danach andauernden Diskussion über weiteren gesetzlichen Nachbesserungsbedarf. Der zum Teil sehr intensiv geführten rechtspolitischen Diskussion über die Verbandsklage gerade auch von Seiten der Land- und Forstwirtschaft wird eine prozessuale Wirklichkeit gegenübergestellt, die zeigt, dass die Verbandsklage nicht zu einer Flut verfahrensverzögernder rechtlicher Streitigkeiten geführt hat, sondern in vielen Fällen die Notwendigkeit einer verbesserten Kontrolle der Verwaltung bei der Anwendung europarechtlicher Umweltvorgaben deutlich gemacht hat. Das Buch leistet damit nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Erläuterung der aktuellen Rechtslage, sondern auch zur rechtspolitischen Diskussion über neue Ansätze des Verfahrens- und Prozessrechts, in dem neben die Bürgerklage, die weiterhin mit der Verletzung eigener Rechtspositionen begründet werden muss, eine verbandliche Rechtskontrolle gestellt wird, die unabhängig von der Geltendmachung einer Rechtsverletzung auf eine objektive, umfassende Rechtskontrolle der Verwaltung abzielt."
    Volkmar Nies, 2. Vorsitzender der DGAR, Kerpen, in: Agrar- und Umweltrecht 12/2014, zur 1. Auflage 2014

  • "Den Verfassern, die alle drei als ausgezeichnete Kenner der komplexen völker- und europarechtlichen sowie nationalrechtlichen Entwicklung der Verbandsklagen im Umweltrecht und Naturschutzrecht ausgewiesen sind, ist mit dem vorliegenden Leitfaden ein klar aufgebautes, hochinformatives, detailreiches und mit 213 Seiten gleichwohl kompaktes Werk gelungen, das gerade auch für die Berufspraxis eine sehr gute Hilfe bietet.
    Einem kurzen, pointierten Überblick über die Entwicklungen der Verbandsklagen im Umweltrecht (S.1-19), folgen ausführliche Kommentierungen zunächst des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes (S.19-121), sodann der maßgeblichen Vorschriften des BNatSchG (S.122-137) und des Umweltschadensgesetzes (S.138-154). Schließlich werden auch noch die Perspektiven der vom EuGH angemahnten Umsetzung des Art. 9 Abs. 3 Aarhus-Konvention (AK) und der möglichen aktuellen Bedeutung dieser Norm auf der Linie der Entscheidung des BVerwG zum Luftreinhalteplan Darmstadt erörtert (S.155-160). Eine nützliche Abrundung bieten die abschließenden Abschnitte über Erfahrungen mit Verbandsklagen (S.176-199) und über die Perspektiven der umweltrechtlichen Verbandsklagen mit Blick auf die Altrip- und die Braunbären-Entscheidungen des EuGH, das von der Kommission angestrengte Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen der Präklusionsvorschriften des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes sowie den Beschluss der 5. COP der AK vom Juli 2014, in dem Deutschland zur Ausweitung der Rügebefugnisse der Umweltverbände aufgefordert wird (S.201-208).
    Das Werk ist durchgehend klar und schnörkellos geschrieben, Rechtsprechung und Literatur sind zuverlässig nachgewiesen und angemessen sachlich verarbeitet. Der schmale und zugleich gehaltvolle Band ist uneingeschränkt zu empfehlen."
    Expertenstimme von Universitätsprofessor Dr. Hans-Joachim Koch, Richter am OVG a.D., Hamburg vom 04.12.2014, zur 1. Auflage 2014

  • "Das Buch wird als Praxisleitfaden bezeichnet und genau diesem Anspruch wird es auch gerecht. Das Buch besticht durch eine sehr gut strukturierte und übersichtliche Gliederung, umfassende Auswertung der wesentlichen Rechtsprechung und Literatur. Darüber hinaus enthält es Beispiele, Praxistipps und zusätzliche Checklisten, die anschaulich durch die komplexe und anspruchsvolle Materie der umwelt- und naturschutzrechtlichen Verbandsklage führen. Dabei kratzt das Buch aber nicht an der Oberfläche. Vielmehr gehen die Verfasser umfassend und vertieft auf die relevanten Aspekte und Probleme der Verbandsklagen ein. Gerade die Vielzahl an Beispielen und Praxistipps, die ganz besonders den Nutzen des Werkes auch für Praktiker verdeutlichen, stellen ein Alleinstellungsmerkmal des Buches dar.
    Das Buch gliedert sich in vier Teile:
    Der erste Teil ist der Entwicklung der umweltrechtlichen Verbandsklage gewidmet und enthält eine knappe Darstellung der Historie des umweltrechtlichen Verbandsklagerechts.
    Den Schwerpunkt des Buches bildet der zweite Teil zu den Klagemöglichkeiten der Umweltverbände. Konsequent und der Bedeutung angemessen wird dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz der größte Umfang eingeräumt, bevor auf das naturschutzrechtliche Verbandsklagerecht im BNatSchG, den Landesnaturschutzgesetzen der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen und das USchadG eingegangen wird. Zum letzteren wäre es wünschenswert gewesen, wenn die Ausführungen zur Subsidiarität etwas ausführlicher ausgefallen wären, liegt doch hier gerade die wesentliche Beschränkung der Anwendbarkeit des Gesetzes.
    Hervorzuheben ist auch der dritte Teil, der eine Darstellung der empirischen Untersuchungen zu umweltrechtlichen Verbandsklagen enthält. Dargestellt werden insbesondere auch Ergebnisse dazu, wie Verbandsklagen effektiver ausgestaltet werden könnten.
    Den Abschluss bildet der vierte Teil, der einen knappen Ausblick auf die mögliche Fortentwicklung des umweltrechtlichen Verbandsklagerechts gibt.
    Bereits im Vorwort machen die Verfasser deutlich, dass sie die Rechtsbehelfsmöglichkeiten für Verbände noch immer für defizitär erachten. Dieses Ergebnis wird auch im hinteren Teil im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung des Verbandsklagerechts erneut hervorgeheben. Dabei wird aber die Rechtfertigung und Legitimation der Klagemöglichkeiten für Verbände außer Acht gelassen. Sinn und Zweck der Verbandsklage war zunächst, den Verbänden die Rolle des „Anwalts der Umwelt“ zuzuweisen. Dass die Verbandsklage hingegen kein Selbstzweck ist, hat Gärditz prägnant bei der 37. Jahrestagung der Gesellschaft für Umweltrecht am 8. November 2013 in Berlin dargestellt (vgl. Gärditz, NVwZ 2014, 1, 8 f.). Insofern wäre eine differenzierte Betrachtung an dieser Stelle durchaus wünschenswert gewesen.
    Soweit ersichtlich, handelt es sich um das erste Buch, welches die umweltrechtlichen Verbandsklagemöglichkeiten gemeinsam darstellt und mit empirischen Untersuchungen garniert. Diese hervorragende Gesamtdarstellung des Verbandsklagerechts dürfte die Erwartungen der Praktiker, aber auch der Wissenschaftler erfüllen und ist daher unbedingt zu empfehlen."
    Expertenstimme von Dr. Christian Kahle, LL.M., 14.11.2014, zur 1. Auflage 2014

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