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200 Tage und 1 Jahrhundert

Gewalt und Destruktivität im Spiegel des Jahres 1945
1995. Buch. 256 S.: 58 s/w-Abbildungen. Softcover
HIS ISBN 978-3-930908-02-8
200 Tage, die unser Jahrhundert spiegeln

200 Tage nach der Befreiung von Auschwitz ging mit der Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg zu Ende. 200 Tage, die unser Jahrhundert spiegeln: Der Schock über den Völkermord saß tief, doch zugleich keimte die Hoffnung, daß Gewalt und Destruktivität künftig gebändigt werden könnten. Vielversprechende Ansätze waren aber schon wieder obsolet, als die Atombombe auf Hiroshima fiel. Im Zeitalter nuklearer Massenvernichtungswaffen blieb wenig Raum, um nach politischen Antworten wider Krieg und Vernichtung zu suchen.

27. Januar - Rote Armee befreit Auschwitz
(Wolfgang Sofsky über Auschwitz)

11. Februar - Kommuniqué von Jalta fordert Bestrafung von Kriegsverbrechern
(Reinhard Merkel über den Nürnberger Prozeß)

11. März - Prinz Sihanuk proklamiert die Unabhängigkeit Kambodschas
(Michael Sontheimer über Entkolonialisierung)

25. April - Gründungsversammlung der UNO eröffnet
(Wilfried von Bredow über die Vereinten Nationen)

8. Mai - Zahlreiche Opfer beim Aufstand in Sétif, Algerien
(Jan Philipp Reemtsma über staatlichen Terror)

7. Juli - Präsidium des Obersten Sowjet erläßt Teilamnestie
(Bernd Bonwetsch über den Archipel Gulag)

6. August - Erste Atombombe über Hiroshima gezündet
(Gar Alperovitz über die Bombe)

Das Buch erschien anläßlich der vom Hamburger Institut für Sozialforschung erarbeiteten Ausstellung "200 Tage und 1 Jahrhundert", die 1995 in Hamburg, Berlin und Wien, 1996 in Caen (Frankreich) gezeigt wurde.
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