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Erschienen: 08.11.2017

Weidermann

Träumer - Als die Dichter die Macht übernahmen

Sachbuch 
2017. Buch. Rund 288 S. Hardcover
Kiepenheuer & Witsch ISBN 978-3-462-04714-1
Format (B x L): 12,5 x 20,5 cm

Wann gab es das schon einmal - eine Revolution, durch die die Dichter an die Macht gelangten? Doch es gab sie, die kurzen Momente in der Geschichte, in denen alles möglich erschien ...Von einem solchen Ereignis, der Münch-ner Räterepublik, erzählt Volker Weidermann so mitreißend, dass der Leser zum Augenzeugen der turbulenten, komischen und tragischen Wochen zwischen November 1918 und April 1919 wird, die München, Bayern und Deutschland erschütterten. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und der Absetzung des bayerischen Königs beginnt der magische Moment, in dem alles möglich erscheint: radikaler Pazifismus, direkte Demokratie, soziale Gerechtigkeit, die Herrschaft der Fantasie. An der Spitze der Rätebewegung stehen die Schriftsteller Ernst Toller, Gustav Landauer und Erich Mühsam, die Literatur in Wirklichkeit verwandeln wollen. Doch auf die Tage euphorischer Aufbruchstimmung folgt rasch Ernüchterung ...In rasantem Tempo und aus der Perspektive von Beteiligten und Beobachtern vor Ort wie Thomas Mann, Klaus Mann, Rainer Maria Rilke, Adolf Hitler, Victor Klemperer oder Oskar Maria Graf entsteht so ein historischer Thriller über ein einzigartiges Ereignis der deutschen Geschichte. Und der Traum von direkter Demokratie und sozialer Gleichheit, den die Räterepublik träumte, berührt und beschäftigt uns bis heute.

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Volker Weidermann, geboren 1969 in Darmstadt, Studium der Politikwissenschaft und Germanistik in Heidelberg und Berlin. Autor beim Spiegel und Leiter des »Literarischen Quartetts« im ZDF. Bisherige Buchveröffentlichungen bei Kiepenheuer & Witsch: »Lichtjahre. Eine kurze Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis heute« (2006), »Das Buch der verbrannten Bücher« (2008), »Max Frisch. Sein Leben, seine Bücher« (2010), »Ostende, 1936« (2014), »Dichtertreffen. Begegnungen mit Autoren« (2016).