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Schröder

Rechtswissenschaft in Diktaturen

Die juristische Methodenlehre im NS-Staat und in der DDR
Einzeldarstellung 
2016. Buch. XIII, 146 S. Softcover
C.H.BECK ISBN 978-3-406-69606-0
Format (B x L): 16,0 x 24,0 cm
Gewicht: 343 g
NS-Staat und DDR – ein Methodenvergleich.


Noch immer fehlt es an einer umfassenden Dar­stellung der Rechtstheorie im Nationalsozialismus und in der DDR. Jan Schröder legt nun die erste vergleichende Untersuchung der Methodenlehren vor. Sie offenbart überraschende gemeinsame Wesenszüge. Maßgeblich waren einerseits der Wille des Führers bzw. der Partei, andererseits die völkisch-rassistische bzw. sozialistisch-kommunistische Weltanschauung. So ergeben sich in beiden Systemen ständig Konflikte zwischen autoritärem und ideologischem Prinzip, aber auch inhaltliche Übereinstimmungen wie die Geringschätzung des Gewohnheitsrechts und des Richterrechts, die ideologische Auslegung, die Anwendung der dialektischen Logik u.?a.
Der Verfasser setzt mit diesem Buch sein Standardwerk »Recht als Wissenschaft. Geschichte der juristischen Methodenlehre in der Neuzeit (1500 – 1933)«, 2. Auflage 2012, bis in die jüngste Vergangenheit fort. Für die Rechts- und Zeitgeschichte sowie für die Methodenlehre enthält das Buch wichtige Grundlagen, ebenso für die juristische Praxis, soweit sie noch mit Rechtsfällen befasst ist, die mit den deutschen Diktaturen verknüpft sind.
Jan Schröder war von 1989 bis 2009 ordentlicher Professor für deutsche Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht in Tübingen und ist seit 2001 ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Er besitzt die Ehrendoktorwürde der Universität Stockholm.

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