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Erschienen: 07.11.2014

Erfurter Kommentar zum Arbeitsrecht | Buch (Cover)

Erfurter Kommentar zum Arbeitsrecht

Mit der Kommentierung zum neuen Mindestlohngesetz.
Kommentar 
15., neu bearbeitete Auflage 2015. Buch. XLIV, 2976 S. In Leinen
C.H.BECK ISBN 978-3-406-66728-2
Format (B x L): 16,0 x 24,0 cm
Gewicht: 2258 g
Das Werk ist Teil der Reihe:

Zum Werk
Der "Erfurter" erläutert die mehr als 40 wichtigsten arbeitsrechtlichen Gesetze für den Rechtsalltag. Dabei geben die Autoren nicht nur einen verlässlichen Überblick über den aktuellen Meinungsstand zu allen wesentlichen Normen des Arbeitsrechts, sondern legen auch eigene Ansätze dar und bieten Vorschläge zu offenen oder neuen Fragen. Stets einbezogen sind die Auswirkungen des Sozialversicherungs- und des Steuerrechts.
Der "Erfurter" erscheint jährlich im Herbst.
Das Werk ersetzt eine ganze Bibliothek zum Arbeitsrecht in einem Band. Herausragende Autoren aus Wissenschaft, Anwaltschaft und Gerichtspraxis kommentieren alle für das Arbeitsrecht relevanten Rechtsvorschriften aus GG, Europäische GR-Charta, AEUV, ÄArbVtrG, AEntG, AGG, AktG, ArbGG, ArbPlSchG, ArbZG, ATG, AÜG, BBiG, BDSG, BEEG, BetrAVG, BetrVG, BGB, BUrlG, DrittelbG, EFZG, EGBGB, FPZG, GenDG, GewO, HGB, InsO, JArbSchG, KSchG, MitbestG, Montan-MitbestG, MuschG, NachwG, PflegeZG, ROM I -VO, RVO, SGB III, IV, V, VI, VII und IX, SprAuG, TVG, TzBfG, WZVG.


Vorteile auf einen Blick

  • jährlich neu und aktuell
  • Arbeitsrecht mit Sozialversicherungs- und Steuerrecht
  • die Bibliothek zum Arbeitsrecht in einem Band

Zur Neuauflage
Wie in jedem Jahr werten die Kommentatoren des Erfurter Kommentars die Bandbreite neuester Rechtsprechung und Literatur aus und schaffen damit die Arbeitsgrundlage für eine Vielzahl arbeitsrechtlich relevanter Themen und Gesetze.
Mit dieser Neuauflage geht der Erfurter Kommentar noch darüber hinaus und berücksichtigt in seiner Kommentierung bereits heute das Tarifautonomiestärkungsgesetz, ein Artikelgesetz, das u.a. das Mindestlohngesetz enthält.
 
Im Einzelnen:
  • Im Tarifvertragsgesetz wurde die Allgemeinverbindlichkeitserklärung als Instrument zur Stützung der tariflichen Ordnung erleichtert. Das starre 50 Prozent-Quorum wurde gestrichen. An seine Stelle tritt ein konkretisiertes öffentliches Interesse.
  • Der Geltungsbereich des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, dh. die Möglichkeit der Erstreckung von Tarifverträgen durch Rechtsverordnung, wird über den vorhandenen Katalog hinaus auf alle Branchen erweitert.
  • Durch das neue Mindestlohngesetz wird zum 1. Januar 2015 für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein allgemeiner Mindestlohn als Bruttostundenlohn von 8,50 Euro eingeführt. Ausnahmeregelungen gelten lediglich für bestimmte Praktika, die nicht unter § 26 des BBiG fallen, und Zeitungszusteller.
  • Das Arbeitsgerichtsgesetz wird dahingehend geändert, dass es künftig ausschließlich für die Überprüfung einer Allgemeinverbindlicherklärung eines Tarifvertrages nach dem Tarifvertragsgesetz sowie einer Rechtsverordnung nach § 7 oder § 7a des AEntG oder § 3a des AÜG zuständig ist. Das soll zu einer erhöhten Rechtssicherheit führen. Darüber hinaus erfolgen Anpassungen des Beschlussverfahrens.
  • Darüber hinaus finden sich Änderungen im Nachweisgesetz sowie dem Sozialversicherungsrecht, wohingegen das Mindestarbeitsbedingungengesetz wegen fehlender künftiger praktischer Relevanz aufgehoben wird.
    Wesentliche Änderungen hat aber auch die Gesetzliche Rentenversicherung des SGB VI durch das RV-Leistungsverbesserungsgesetz erfahren, wonach u.a. besonders langjährig Versicherte besser gestellt (Stichwort: Rente mit 63), die Zurechnungszeit um zwei Jahre verlängert und die Kindererziehungszeit für Geburten vor 1992 ausgeweitet wurden (Stichwort: Mütterrente).
    Doch auch höchstrichterliche und europäische Rechtsprechung lieferten ausreichenden Änderungsbedarf, u.a. durch die Bollacke-EuGH-Entscheidung im Urlaubsrecht. Darüber hinausgehende Änderungen der im Erfurter Kommentar behandelten Normen wurden auf dem Stand 1. September 2014 berücksichtigt.


Zielgruppe
Für Richter, Rechtsanwälte, Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen, Personalabteilungen, Betriebsräte.
 
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Begründet von link iconThomas Dieterich, link iconPeter Hanau und link iconGünter Schaub. Herausgeber: link iconDr. Rudi Müller-Glöge, Vizepräsident des Bundesarbeitsgerichts, link iconProf. Dr. Dr. h.c. Ulrich Preis und link iconIngrid Schmidt, Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts. Die Autoren des Kommentars: link iconProf. Dr. Martin Franzen, link iconInken Gallner, Ministerialdirektorin, beurl. Richterin am Bundesarbeitsgericht, link iconProf. Dr. Thomas Kania, Fachanwalt für Arbeitsrecht, link iconProf. Dr. Heinrich Kiel, Richter am Bundesarbeitsgericht, link iconProf. Dr. Ulrich Koch, Richter am Bundesarbeitsgericht, link iconWolfgang Linsenmaier, Vorsitzender Richter am Bundesarbeitsgericht, link iconDr. Rudi Müller-Glöge, Vizepräsident des Bundesarbeitsgerichts, link iconProf. Dr. Hartmut Oetker, Richter am Thüringer Oberlandesgericht, link iconProf. Dr. Dr. h.c. Ulrich Preis, link iconDr. Barbara Reinhard, Rechtsanwältin, link iconProf. Dr. Christian Rolfs, link iconProf. Dr. Dr. h.c. Monika Schlachter, link iconIngrid Schmidt, Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts, link iconProf. Dr. Heinz-Dietrich Steinmeyer, link iconProf. Dr. Rolf Wank und link iconProf. Dr. Hellmut Wißmann, Präsident des Bundesarbeitsgerichts a.D.