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Jugendstrafvollzugsgesetze der Länder | Dünkel / Walkenhorst / Walter | Buch (Cover)
Dünkel / Walkenhorst / Walter

Jugendstrafvollzugsgesetze der Länder

Detaillierter Überblick der verschiedenen Jugendstrafvollzugsgesetze
Kommentar 
2015. Buch. Rund 1000 S. In Leinen
C.H.BECK ISBN 978-3-406-58729-0
Das Werk ist Teil der Reihe:

Zum Werk
Ursprünglich war das Recht des Jugendstrafvollzuges gesetzlich nicht geregelt. Auf Grund einer Entscheidung des BVerfG im Jahr 2006 war der Gesetzgeber gezwungen, die Ordnung des Jugendstrafvollzuges durch Gesetz - und nicht wie bisher nur durch Verwaltungsvorschriften - zu normieren. Durch die Föderalismusreform ist die Gesetzgebungszuständigkeit für den Strafvollzug/Jugendstrafvollzug auf die Länder übergegangen, so dass das Jugendstrafvollzugsrecht im Wesentlichen Länderrecht ist.
Die Struktur der Landesgesetze zum Jugendstrafvollzug stellt sich derzeit so dar, dass 11 Bundesländer (Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen) Jugendstrafvollzugsgesetze erlassen haben, die sich inhaltlich und vom Aufbau her an einem Musterentwurf orientieren und insofern weitgehend identisch sind. Die Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen sind von dieser Linie abgewichen und haben eigene Jugendstrafvollzugsgesetze erlassen. In den Ländern Bayern und Niedersachsen gelten "allgemeine" Strafvollzugsgesetze (für Erwachsene), die jeweils Abschnitte und (Sonder-) Regelungen zum Vollzug der Jugendstrafe enthalten.
Diesem uneinheitlichen Bild des Jugendstrafvollzugs in Deutschland trägt der Kommentar Rechnung, indem er das Berliner Jugendstrafvollzugsgesetz (JStVollzG Bln) als "Leitgesetz" kommentiert und Abweichungen innerhalb der genannten "11er-Gruppe" darstellt. Im Anschluss daran werden die wesentlichen Abweichungen der Jugendstrafvollzugsgesetze von Baden-Württemberg, Hessen und NRW kommentiert. Schließlich folgen die Erläuterungen der jugendstrafvollzugsbezogenen Vorschriften von Bayern und Niedersachsen.
Abschließend werden die Rechtsmittelvorschriften (§ 92 JGG iVm. §§ 109 ff. StVollzG) kommentiert sowie die (ins Deutsche übersetzte) Empfehlung des Europarats "European Rules for Juvenile Offenders Subject to Sanctions or Measures" abgedruckt.


Vorteile auf einen Blick
- Jugendstrafvollzugsgesetze erstmals kommentiert
- übersichtliche Kommentierung
- Erläuterungen der Rechtsmittelvorschriften
- Abdruck der European Rules for Juvenile Offenders Subject to Sanctions or Measures


Zu den Autoren
Die Autorinnen und Autoren stammen aus den Bereichen der Wissenschaft, der Praxis und der Justizverwaltung: Prof. Dr. Frieder Dünkel, Universität Greifswald; Prof. Dr. Philipp Walkenhorst, Universität Köln; Dr. Joachim Walter, Leiter der Justizvollzugsanstalt Adelsheim; Anne Bihs, Diplom- Rehabiltationspädagogin; Prof. Dr. Kirstin Drenkhahn, Freie Universität Berlin; Dr. Christine Morgenstern, wissenschaftl. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kriminologie an der Universität Greifswald; Dr. Gero Meinen, Abteilungsleiter Justizvollzug Berlin; Dr. Stefanie Roos, Wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Soziale und Emotionale Entwicklung in Rehabilitation und Pädagogik an der Universität Dortmund; Dr. Kerstin Winkelmann, Richterin am Amtsgericht Berlin


Zielgruppe
Für Gerichte, Rechtsanwälte, Studierende mit Schwerpunkt Jugendstrafrecht/Strafvollzug, Strafvollzugsanstalten.

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Herausgegeben von link iconProf. Dr. Frieder Dünkel, link iconFrieder Dünkel, link iconProf. Dr. Philipp Walkenhorst, link iconPhilipp Walkenhorst und link iconDr. Joachim Walter, link iconJoachim Walter. Bearbeitet von link iconAnne Bihs, Diplom-Rehabilitationspädagogin, link iconProf. Dr. Kirstin Drenkhahn, link iconDr. Christine Morgenstern, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, link iconDr. Gero Meinen, link iconDr. Stefanie Roos, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, link iconDr. Stefani Roos, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, und link iconDr. Kerstin Winkelmann, Richterin am Amtsgericht