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Standardwerk

Baumbach / Lauterbach / Albers / Hartmann

Zivilprozessordnung: ZPO

mit FamFG, GVG und anderen Nebengesetzen
Der große einbändige Jahreskommentar
Kommentar 
76., neu bearbeitete Auflage 2018. Buch. XXII, 3365 S. Hardcover (In Leinen)
C.H.BECK ISBN 978-3-406-71084-1
Format (B x L): 16,2 x 24,0 cm
Gewicht: 2414 g
Zur Zweiten Juristischen Staatsprüfung in Saarland zugelassen.
Das Werk ist Teil der Reihe:
Nachauflage:
  • "(...) Diese kurze Übersicht zeigt bereits, dass Hartmann den "Baumbach/ Lauterbach" wieder einmal auf die "Höhe der Zeit" gebracht hat."
    Richter am Landgericht Steffen Steup, in: Staatsanzeiger für das Hessen 02/2018, zur 76. Auflage 2018
     
  • "(...) Zuverlässig zum Jahreswechsel erscheint der "große einbändige Jahreskommentar" - so beschreibt ihn der Verlag - in der Neuauflage. Wie bisher ist es ein Anliegen des Autors, höchste Aktualität mit einer gut verständlichen Darstellung zu verknüpfen. Diese Ziele hat Hartmann in hervorragender Weise erreicht. (...) Anwaltsnotarinnen und Anwaltsnotare müssen die Klaviatur des Zivilprozessrechts bei der Ausübung beider Berufe beherrschen. Der Kommentar bietet dabei zuverlässige Begleitung."
    Rechtsanwalt Christoph Sandkühler, in: KammerReport Hamm 05/2017, zur 76. Auflage 2018
     
  • "Im Handkommentar von Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann werden die komplette ZPO sowie in Auszügen das EGZPO, das FamFG, das GVG und das EGGVG erläutert. In einem Anhang wird zudem auf die wichtigsten Regelungen weiterer Gesetze eingegangen, wie das DRiG und europäische sowie internationale Vorschriften.
    Der Kommentar überzeugt vor allem durch die einheitliche Systematik der Erläuterungen. So finden sich bei jeder Vorschrift nach den Angaben zum Schrifttum und der Gliederung einleitende Ausführungen zur Systematik, zum Regelungszweck sowie zum sachlichen und persönlichen Anwendungsbereich. Im Anschluss folgt dann die inhaltliche Erläuterung der jeweiligen Vorschrift.
    Hervorzuheben sind zudem die zahlreichen ABC-Reihen, etwa zur Frage einer ausreichenden Unterschrift bei vorbereitenden Schriftsätzen. In diesen ABC-Reihen werden alphabetisch sortiert diverse Beispiele zum jeweiligen Thema genannt bzw. kurz skizziert, beispielsweise von A wie Ablichtung bis Z wie Zweite Unterschrift.
    Außerdem finden sich bei zahlreichen Vorschriften in Anhängen zur eigentlichen Kommentierung sehr ausführliche Darstellungen, etwa zur Beweislast im Anhang zu § 286 ZPO. Dort werden nach allgemeinen Ausführungen – beispielweise zur tatsächlichen Vermutung, zum Anscheinsbeweis und zur Beweisvereitelung – auf rund 60 Seiten eine Vielzahl von Beispielen zum Anscheinsbeweis und zur Beweisvereitelung in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet bzw. kurz skizziert, von A wie Abbruchfolgen über typischer Ablauf und Unfallverhütungsvorschrift bis hin zu Z wie Zugang bzw. von A wie Akteneinsicht über Vernichtung bis hin zu Z wie Zutrittsverbot. Ein weiterer ausführlicher Anhang findet sich z.B. am Ende von § 3 ZPO, in dem Beispiele für die Streitwertfestsetzung von A wie Abänderungsklage bis Z wie Zwischenzeugnis aufgelistet sind.
    Trotz dieser zum Teil sehr ausführlichen Darstellungen ist es gelungen, die gesamte Kommentierung in einem Band unterzubringen. Die Erläuterungen sind kurz und prägnant, praxisorientiert und zugleich fachlich fundiert. Dennoch scheut sich der Autor nicht, bei Bedarf deutliche Kritik an aktuellen Entwicklungen anzubringen, etwa im Rahmen der Kommentierung zu § 293 ZPO zur teilweise recht schnellen Akzeptanz von Gewohnheits-Unrecht, beispielsweise in Bezug auf minimale Abstände zu vorausfahrenden Fahrzeugen auf Autobahnen. Auch bei § 227 ZPO zeigt der Autor eine recht kritische Sicht zur in der Praxis oft zu schnellen Annahme eines erheblichen Grundes für die Verlegung eines Termins angesichts steigender Arbeitsbelastung und macht Vorschläge zur „richtigen“ Handhabung dieser Vorschrift.
    Sehr hilfreich sind auch die buchbezogenen Einleitungen zu Beginn des Kommentars, in denen u.a. die in der Neuauflage berücksichtigten Gesetzesänderungen aufgelistet sowie die für die Bearbeitung herangezogenen wichtigsten Rechtsquellen und Literatur genannt werden.
    Die Neuauflage ist am 16.10.2017 erschienen und befindet sich auf dem Stand Oktober 2017/Januar 2018. Es wurde darin eine Vielzahl neuer Fundstellen eingearbeitet und mehrere neue bzw. geänderte Gesetze berücksichtigt, etwa zur Erweiterung der Medienöffentlichkeit in Gerichtsverfahren, zur elektronischen Akte in der Justiz und zum elektronischen Rechtsverkehr, zum Internationalen Privat- und Zivilverfahrensrecht, zur Reform des Bauvertragsrechts zum 01.01.2018 sowie zum Durchführungsgesetz zur EU-Kontopfändungsverordnung. Auch der spätestens ab dem 01.01.2022 in Kraft tretende § 130d ZPO zur Nutzungspflicht elektronischer Dokumente für Rechtsanwälte und Behörden ist bereits kommentiert enthalten, vorsorglich aber noch kursiv gedruckt.
    Die jährliche Neuerscheinung im letzten Quartal eines jeden Jahres garantiert, dass sich der Kommentar stets auf dem aktuellen Stand befindet. Wenn man dies möchte, kann man das Buch auch mit Aktualisierungsservice bestellen, so dass man bei Erscheinen einer Neuauflage diese automatisch zugeschickt erhält, ohne aber zur Abnahme verpflichtet zu sein.
    Das von Baumbach begründete und von Lauterbach bzw. Albers, allesamt erfahrene Richter, fortgeführte Werk wird inzwischen alleine von Dr. Peter Hartmann bearbeitet. Dies merkt man auch, da es keine Brüche in der Kommentierung durch unterschiedliche Bearbeiter gibt.
    Der ZPO-Kommentar von Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann hat sich in den letzten 30 Jahren zu einer echten Alternative zum "Zöller" entwickelt. Für nur 169,00 € erhält man auf 3.365 Seiten eine vollständige Kommentierung der ZPO und der wichtigsten Vorschriften relevanter Nebengesetze. Zusammen mit dem "Palandt" ist man damit im Zivilrecht bestens aufgestellt."
    Expertenstimme von Tanja Fuß; MPA, Anwaltskanzlei Fuß, Stuttgart, 22.12.2017, zur 76. Auflage 2018
     
  • "(...) Die stets sehr aktuelle, verständliche und systematische Kommentierung - die zwölfte des Verfassers als alleiniger Kommentator - bietet eine der besten und interessantesten Kommentierungen der ZPO und weiterer Gesetze. Die Kommentierung bewegt sich auf einem sehr hohen, wenn auch praxisbetonten Niveau und ist längst ein ,,Klassiker", mit sehr guten Gründen."
    in: www.juralit.com 26.10.2017, zur 76. Auflage 2018


  • "(...) Diese unbedeutenden Punkte vermögen jedoch an dem exzellenten Gesamteindruck des Werkes nichts zu ändern. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass jeder Nutzer dieses Kommentars diesen immer wieder gerne für zivilprozessrechtliche Fragen zu Rate ziehen wird. Nach wie vor gilt: Im Zivilprozessrecht führt am ,,Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann" kein Weg vorbei."
    Richter am Oberlandesgericht Jens-Daniel Braun, in: Staatsanzeiger für das Land Hessen 09.10.2017 zur 75. Auflage


  • "(...) Wer sich kurz und prägnant sowie mit dem nötigen Tiefgang informieren möchte, ist mit dem "Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann" bestens beraten."
    in: fachbuchjournal 02/2017, zur 75. Auflage 2016


  • "(...) Aus dem Kanon der einbändigen Kommentare zur ZPO ist der "Baumbach/Lauterbach" seit langem nicht mehr wegzudenken. Durchgängig präsentiert sich die Jubiläumsauflage sowohl frisch und aktuell als auch vertraut und zuverlässig. Allen mit Fragen zum Zivilprozessrecht befassten Praktikern kann das Werk mehr denn je uneingeschränkt zur Anschaffung empfohlen werden."
    Dr. Peter M. Röhm, Stuttgart, in: WM 15/2017, zur 75. Auflage 2016


  • "(...) Ein aktueller Kommentar von bestechender Qualität."
    in: Haus & Grund Hessen 12/2016, zur 75. Auflage 2016


  • "(...) Das Erscheinen des "Baumbach/Lauterbach" in der 75. Auflage veranlasst den langjährig alleinigen Bearbeiter des Kommentars im Vorwort zu einer launigen Lobhudelei auf das Werk (und sich selbst). Diese ist berechtigt. Es ist bewundernswert, mit welcher Akribie und Energie Peter Hartmann als Alleinautor dieses Standardwerk zum Zivilprozessrecht jedes Jahr neu auf den Weg bringt und damit eine Kommentierung aus einem Guss abliefert. (...) Zusammenfassend ist es wieder einmal beeindruckend, wie vollständig der "Baumbach/Lauterbach" stets die aktuellen Rechtsentwicklungen des nationalen wie des europäischen Gesetzgebers berücksichtigt. Er ist ein Handkommentar der Praxis, der durch viele Nachweise und Einzelstichworte überzeugt. Selbstverständlich können dogmatische Grundfragen oder Theorien nicht eingehend erörtert werden, das ist Sache der Lehrbücher und Großkommentare. Kritische Worte zu althergebrachten Verfahrensweisen der Rechtspraxis und Anstöße zum Weiterdenken machen den "Baumbach/Lauterbach" aber nicht zu einem Standardkommentar, der er sowieso ist, sondern auch zu einer angenehmen Lektüre."
    Prof. Ulrich Keller, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, in: RpflStud 01/2017, zur 75. Auflage 2017


  • "(...) Das Werk ist damit eine erhebliche Arbeitshilfe für den Praktiker, eignet sich aufgrund seiner klaren Struktur und Übersichtlichkeit jedoch genauso für Referendare."
    in: http://dierezensenten.blogspot.de 13.02.2017, zur 75. Auflage 2017


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Begründet von link iconDr. Adolf Baumbach, weiland Senatspräsident beim Kammergericht. Fortgeführt zunächst von link iconProf. Dr. Wolfgang Lauterbach, weiland Senatspräsident beim Hanseatischen Oberlandesgericht. Und sodann von link iconDr. Jan Albers, weiland Präsident des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts. Nunmehr verfaßt von link iconDr. Dr. Peter Hartmann